Der Himmel hatte nie
Die Sonne stand noch tief, kaum mehr als ein Gedanke aus Licht, als sich der Ballon langsam vom Boden löste, begleitet vom Fauchen der Flamme und dem […] Mehr lesen
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Die Sonne stand noch tief, kaum mehr als ein Gedanke aus Licht, als sich der Ballon langsam vom Boden löste, begleitet vom Fauchen der Flamme und dem […] Mehr lesen
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Sein Gesicht leuchtete wie in überirdischem Glanze. Fern von der Erde, deren Freuden er niemals gekannt, mitten in der Nacht, die ihm ihr mildes Licht spendete, auf dem Wege zu jenem Himmel, dem er sich wie in wundersamer Himmelfahrt näherte, schien er schon jetzt in ein neues Leben einzugehen.
Seine letzte Geberde war eine Bewegung des Segens für seine neuen Freunde; dann fiel er in die Arme Kennedy's zurück, dessen Antlitz von Thränen überströmt war.
"Todt! sagte der Doctor, indem er sich über ihn neigte; todt!"
Und einmüthig knieten die Freunde nieder, um schweigend zu beten.
"Morgen früh, begann sodann Fergusson, wollen wir ihn in dieser, mit seinem Blut getränkten Erde Afrikas begraben."
Der Doctor, Kennedy und Joe hielten während des übrigen Theiles der Nacht abwechselnd bei der Leiche Wache, und nicht ein Wort störte das ehrfurchtsvolle, fromme Schweigen ringsumher.
Am folgenden Morgen wehte der Wind von Süden, und der Victoria segelte ziemlich langsam über ein wüstes Gebirgsplateau hinweg; hier zeigten sich ausgebrannte Krater, dort tiefe Schluchten, aber nirgends auch nur ein Tropfen Wasser. Die dürren Bergkämme sowohl, wie die aufgethürmten Felsen, erratischen Blöcke und weißlichen Mergelgruben verkündeten die äußerste Unfruchtbarkeit.
Der Doctor beschloß, in eine Schlucht inmitten plutonischer Felsen primitiver Formation hinabzusteigen, um das Begräbniß vorzunehmen. Die umgebenden Berge sollten den Ballon vor Winden schützen und so die Möglichlichkeit gewähren, ihn bis auf den Erdboden herabzulassen; denn es fand sich kein Baum, der dem Anker hätte einen Anhaltspunkt bieten können.
In Folge des Ballastverlustes bei der Entführung des Missionars, konnte das Luftschiff jedoch nur fallen, wenn es eine verhältnißmäßige Menge Gas entweichen ließ. Fergusson öffnete also die Klappe des Ballons, der Wasserstoff entwich zischend, und der Victoria senkte sich in die Schlucht hinab.
Sobald die Gondel die Erde berührte, schloß der Doctor die Klappe; Joe sprang, indem er sich mit einer Hand am Rande der Gondel festhielt, auf die Erde, und sammelte mit der andern eine gehörige Zahl Steine auf, damit diese sein eigenes Gewicht ersetzen sollten. Nun konnte er seine beiden Hände gebrauchen, und hatte bald über fünfhundert Pfund Steine in der Gondel aufgehäuft, so daß auch der Doctor und Kennedy aussteigen konnten. Der Victoria befand sich jetzt im Gleichgewicht, und seine emportreibende Kraft war nicht mächtig genug, ihn zu entführen.
Uebrigens bedurfte man, da die verwendeten Steine von außerordentlicher Schwere waren, keiner sehr großen Menge hierzu.
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Die Sonne stand noch tief, kaum mehr als ein Gedanke aus Licht, als sich der Ballon langsam vom Boden löste, begleitet vom Fauchen der Flamme und dem Flüstern einer Welt, die sich unter den Körben zu verlieren begann. Noch war nichts Magisches geschehen, nur der gewöhnliche Zauber des Abhebens, des Schwebens zwischen Boden und Begreifen. Doch mit jeder Windböe veränderte sich die Stille. Ein feines Klingen drang aus dem Nichts, zu leise für ein Lied, zu melodisch für ein Geräusch. Stimmen? Vielleicht nur der Wind. Vielleicht etwas anderes. Unter den Körben schimmerten Nebelschwaden, rötlich, kaum sichtbar, wie die Erinnerung an etwas, das man nie erlebt hat. Wer oder was flüstert Geschichten in eine Welt, die längst vergessen hat zu lauschen? Am Horizont begann sich Licht zu brechen, in einer Art, die nicht von dieser Welt zu sein schien. Und dort, zwischen Himmel und Ahnung, erschien eine Gestalt, heller als der Tag, stummer als das Schweigen eines Gewissens. Sie sprach nicht, aber ihr Blick war wie eine Frage. Warum fliegt ihr hier? Wen sucht ihr wirklich? Ein Labyrinth aus Wolken, ein Tal aus Stimmen, eine Höhle aus Echos - Prüfungen oder nur Bilder in einem Traum aus Wind und Weite? Wer entscheidet, ob eine Geschichte wirklich passiert oder nur passiert erscheint? Und was, wenn am Ende nicht Antworten warten, sondern weitere Fragen, gewickelt in Licht, gesäumt von Melodien, die sich selbst zu erinnern scheinen? Denn irgendwo da oben, wo der Himmel dünn wird und die Zeit zögert, wartet eine Wahrheit, die nicht in Worte passt, aber in ein Gefühl, das bleibt. Vielleicht war alles nur eine Fahrt. Vielleicht aber auch ein Ruf. Und wer ihn hört, könnte merken, dass der Wind Geschichten trägt - für die, die still genug sind, um sie zu verstehen. Und dann, gerade als die Sonne über die Kante der Welt stieg, wurde alles ganz leise. Nur das Fauchen verstummte nicht. Nur der Wind blieb. Und das Lied, das er spielte, war keines, das man so schnell vergisst. […] Mehr lesen >>>
Der Schätze viele giebt es, verschieden ist ihr Ort, Verschieden sie zu heben ist auch das Zauberwort. Gar mancher liegt uns nahe, zu dem der Blick nicht dringt, Indess oft Kraft vergebens nach fernen Gütern ringt. So ruht in manchem Herzen ein Zauberhort gar still, Der an des Tages Helle herauf nicht steigen will; Der, hold im Dunkel leuchtend, sich dem nur offenbart, Der seines Glücks Geheimniss in treuer Brust bewahrt. Denn geschähe dies, der Zauber wäre gebrochen. Ibsen musste, um den Leser in der Atmosphäre des Stückes festzubannen, mit wundersamer Vorsorglichkeit alle Fenster und Thüren des Dramas verkitten, auf dass auch nicht ein Hauch von gesundem Menschenverstande aus dem Alltagsleben hineindringe. Wie nun der Ausspruch lautet, ist es poetischer, durch seinen Doppelsinn dunkler, fesselnder geworden. Dann die romantische Form, deren würdigster Vertreter Faust als eigenthümlichstes germanisches Erzeugniß ist pp. Doch alles Derartige ist beiseite gelassen. In dem Mädchen aber ging eine wundersame Wandlung vor. Es wäre massiver, hielte sich der Erde näher. Es bedarf nämlich einer grossen Kunst, uns durchwegs in dem Glauben an das Symbol zu erhalten, so zwar, dass es nie blos als ein solches wirkt. Würde auch nur Eine Person im Stücke ein einzigesmal betonen, dass es ja doch für die Grösse eines Baumeisters durchaus keinen Maasstab abgebe, ob ihm auf dem Wege zur Spitze eines Kirchthurms schwindle oder nicht, die Stimmung, die Symbolik wäre gesprengt. Am Abend heizen diverse Bands aus Wien und Österreich dem Publikum ein, tagsüber gibt es ein abwechslungsreiches Programm für die kleinen Besucher. Es ist nun durchaus nicht einzusehen, warum ein anderer Mensch es sich etwas kosten lassen soll, diesen ihm fremden und gleichgültigen Zustand kennen zu lernen. Und sie teilen aus die Zeit und Zonen, Lohnen deine Arbeit mit Vergänglichkeit. Aber schon ehe wir abreisten, stimmten die Zahlungen bei unserem biederen Impresario nicht. Die offiziellen Feste der großen Welt werden ihren Charakter auch in hundert Jahren wenig geändert haben. Haben unverhofft auch Erfüllung eingehändigt Wünschen unterm nächsten Buchenbaum, Wünschen, die sich wie die Knaben dann verfluchen. Wünsche tönen prächtig, die sich bauschen, Stunden übernächtig, die dich höhnen, Ohnmächtig mußt du der Ohnmacht frönen. […] Mehr lesen >>>
beiden Häusern, aus denen man auf uns geschossen hatte, hindurch, und meine Voraussetzung traf wirklich ein: es fiel kein einziger Schuß auf uns. Aber wir waren noch gar nicht weit gekommen, so erhoben sich hinter uns laute Rufe. Jetzt gaben wir den Pferden die Sporen und jagten zum Dorfe hinaus. Hier sahen wir, daß die sämtlichen Pferde des Dorfes sich auf der Weide befanden. Sie graseten in ziemlicher Entfernung von dem Dorfe, so daß wir hoffentlich einen guten Vorsprung gewannen, ehe sie von ihren Reitern bestiegen werden konnten. Der Weg ging durch ebenes, aber wohl bewässertes Land, welches uns Gelegenheit gab, die Schnelligkeit unserer Pferde vollständig zur Entfaltung zu bringen; nur nicht in Beziehung auf meinen Rappen, der verlangend in die Zügel knirschte und doch gezügelt wurde, weil sonst die andern weit zurückgeblieben wären. Endlich bemerkten wir hinter uns eine breite Linie von Reitern, welche uns verfolgten. Mohammed Emin warf jetzt einen besorgten Blick auf das Pferd, welches sein Sohn ritt, und sagte: Wenn wir dieses Hausdorf wurde als ein Waldhufendorf angelegt und erstmals 1352 als Hugisdorf erwähnt. Es gehörte zum Neuroder Distrikt im Glatzer Land, mit dem es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit von Anfang an teilte. Frühester bekannter Besitzer war die Familie Wustehube, von der es 1352 Hensel von Donin erwarb. 1360 bestätigte es Kaiser Karl IV. als Lehen dem Jaroslav von Donin. Ich habe nachgesehen: Er ist heute immer noch dort, ein Mann von Mitte 40 mit Ansatz zur Vorderglatze. Nach dem Tod des Friedrich von Donin fiel Hausdorf zusammen mit der Herrschaft Neurode als erledigtes Lehen an den böhmischen König Georg von Podiebrad. Dieser schenkte die Besitzungen aus Dankbarkeit für geleistete Dienste dem Georg Stillfried-Rattonitz mit der Bedingung, eine der Schwestern des verstorbenen Friedrich von Donyn zu ehelichen. 1472 bestätigte Herzog Heinrich d. Das frage ich mich, als er vor mir steht, und bestelle dann doch nur wie jeder andere eine warme Chocomel, wie der Kakao hier heißt. Wie wir am Essen sitzen, kommen die beiden und sind über unsere Spatzenbrühe wenig erbaut. Dem Armen vor der Helle graut, zeigt sich kein Haar, nur grelle Haut. Man muss sich wirklich schämen für das Mädel: Eisenringe ohne Ende in der Larve. Ä. von Münsterberg, der damalige Lehnsinhaber der Grafschaft Glatz, die Schenkung. […] Mehr lesen >>>
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