Teutonisch und fassbar
Er trug einen Rock von antikdeutschem Schnitt samt ungeheuren Knöpfen ebenso wie einen Kamm auf dem Scheitel. In den Nacken rein fielen ihm die […] Mehr lesen
Mehr lesenUnterwegs in Deutschland
Er trug einen Rock von antikdeutschem Schnitt samt ungeheuren Knöpfen ebenso wie einen Kamm auf dem Scheitel. In den Nacken rein fielen ihm die […] Mehr lesen
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Gegen Abend wurde auch Joe von einem Wahnsinnsanfall ergriffen; die ausgedehnte Sandebene erschien ihm wie ein ungeheurer Teich mit klarem, durchsichtigem Wasser. Mehr als ein Mal stürzte er sich auf den erhitzten Boden, um nach Herzenslust zu trinken, und stand, den Mund voll heißen Staubes, wieder auf.
"Verdammt! rief er zornig, es ist Salzwasser!"
Dann wurde er, während Fergusson und Kennedy unbeweglich dalagen, von dem Begehren erfaßt, die wenigen aufgesparten Wassertropfen auszutrinken. Er konnte den Gedanken nicht wieder los werden und näherte sich, auf den Knieen rutschend, der Gondel. Er hütete die Flasche, in der sich die Flüssigkeit befand, mit den Augen, warf einen gierigen Blick darauf, griff darnach und führte sie an seine Lippen.
Da hörte er plötzlich neben sich in herzzerreißendem Ton die Worte: "Zu trinken! zu trinken!"
Es war Kennedy, der sich zu ihm herangeschleppt hatte, und nun, ein Jammerbild, weinend auf den Knieen lag und um Wasser bettelte.
Joe weinte gleichfalls; er reichte dem Unglücklichen die Flasche, und dieser leerte sie bis auf den letzten Tropfen.
"Danke!" stammelte er.
Aber Joe hörte ihn nicht; er war gleich ihm auf den Sand zurückgesunken.
Endlich schwand auch diese furchtbare Nacht, und als der Morgen tagte, fühlten die Unglücklichen, wie ihre Glieder unter den brennenden Sonnenstrahlen nach und nach vertrockneten. Joe versuchte sich zu erheben, aber es war ihm unmöglich, und so konnte er seinen Plan nicht zur Ausführung bringen.
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Er trug einen Rock von antikdeutschem Schnitt samt ungeheuren Knöpfen ebenso wie einen Kamm auf dem Scheitel. In den Nacken rein fielen ihm die bleichen Locken, und sein außerordentlicher Schädel, der vermittels die Blatternnarben tendenziell gewann wie verlor, erinnerte an das Kurfürstenbild auf der langen Querung. Michel hieß er und Michel war er, der deutsche Michel in optima forma. Wie jeglicher Landesteil in einer entschlossenen mehr noch darauffolgend fühlbar werdenden Figur kulminiert, so die Grafschaft Ruppin in Michel Protzen. Denn er war ein Autochthone jener Grafschaft und stammte mit derselben Wahrscheinlichkeit aus Ortschaft Protzen, wie die Zietens aus Flecken Zieten oder die Schadows aus Flecken Schadow abstammen. Deshalb darf der brave Soldat Schwejk auch heute noch in jedem tschechischen Lokal hängen; er reflektiert nichts anderes als einen harmlosen frommen Wunsch der Bürger, die vom Dahintrudeln des nationalen Geschicks im Augenblick so erschöpft sind, daß sie alles tun, was das Regime verlangt, ohne auch nur zu versuchen, es in Verlegenheit zu bringen. Gut, sie hat die Kontinuität der nationalen Moral gerettet und somit auch die Voraussetzung der Staatlichkeit, aber wo wäre die Charta geblieben, hätten nicht zuvor wir den Hintergrund des Volkshumors, als die Schwejks, aufrechterhalten? Aufgewachsen in einer musischen Familie, spielt er Akkordeon, seit er denken kann, besuchte ab seinem sechsten Lebensjahr eine Musikschule und studierte die Kunst der Klänge in Weimar. Aber ist er nun gut oder brav, der vejk oder Schwejk? Später, im Zweiten Weltkrieg, wurde dieser Schelmenroman für die von den Nationalsozialisten besetzte Tschechoslowakei auch ein Buch des Widerstands. Hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Dann war er zu Hause bei Punraz. Wotan entzündete die Kerze in der grünen Flasche neben dem Bett und ging ans Fenster. Es kam ihm vor, daß es leicht wäre, jetzt, so wie er ging und stand, das Haus zu verlassen und zu Fuß weiterzuwandern, die ganze Nacht, so lange, bis er wieder unter dem freien Himmel war und die Frösche vernahm und die Grillen und das Wimmern Punrazs. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. […] Mehr lesen >>>
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