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Sachsen Geschichte

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Internet-Magazin Gondel Boden Neger Opfer ...

Gefangen zwischen Himmel und Erde eine Reise in das Herz der Finsternis.

Ein Schatz und die tödlichen Gefahren auf ihrer Reise

Die Wüste erstreckte sich endlos, ein flirrendes Meer aus Sand, das in der glühenden Sonne beinahe lebendig wirkte. Die Gondel des Ballons „Erebus“ schwebte träge über den Boden, getragen von einem unbeständigen Wind, der die Seile knarren ließ. Elias Marek, ein Archäologe, der für seine unstillbare Neugier bekannt war, betrachtete das Pergament in seinen Händen. Die verblichenen Symbole und verwitterten Linien erzählten von einem Relikt, das so alt wie die Zeit selbst sein sollte. Neben ihm stand Viktor Harlon, der Jäger, dessen durchdringender Blick die Umgebung absuchte, während Iwan, der junge Mechaniker, sich mit schwieligen Händen an den Hebeln des Ballons abmühte. „Die Karte führt uns hierher, aber ich sehe keinen sicheren Landeplatz“, sagte Iwan, sein Ton war angespannt. Elias antwortete ruhig, ohne den Blick von dem Pergament zu nehmen. „Wir suchen nicht nach Sicherheit, sondern nach Antworten.“ Viktor lachte kurz, ein dunkles, humorloses Lachen. „Dann hoffen wir, dass die Antworten es wert sind, unser Leben zu riskieren.“ Am Horizont formte sich eine bizarre Formation aus Sand und Felsen, wie die Überreste einer alten Kathedrale, die von der Zeit zerschlagen worden war. „Dort“, sagte Elias, „dort ist es.“

Der gefangene Priester und die Wahrheit in der Dunkelheit

Als der Ballon tiefer sank, wurde eine einzelne Gestalt sichtbar. Ein Mann kniete im Sand, die Schultern gebeugt, der Körper von Staub und Blut gezeichnet. Sein Kopf hing schlaff nach vorne, und seine Hände lagen schlaff auf dem Boden. „Das ist unmöglich“, murmelte Elias. „Pater Adrien ist seit Monaten verschollen.“ Die Gondel kam nahe genug, dass Viktor ein Seil hinunterwarf, während Elias den Priester beobachtete. Der Mann hob den Kopf langsam, seine Augen waren trüb, als hätte er alles Menschliche hinter sich gelassen. „Die Statue“, flüsterte er mit brüchiger Stimme. „Sie hat sie verändert. Sie ist ein Fluch, kein Segen.“ Viktor und Elias zogen den Priester in die Gondel, während Iwan die Flamme verstärkte, um den Ballon wieder steigen zu lassen. Doch bevor sie an Höhe gewannen, erklang ein unheimliches Heulen aus der Ferne. Es war kein menschlicher Laut, sondern ein tiefes, grollendes Geräusch, das durch den Sand zu wandern schien. Elias blickte hinunter, seine Finger krampften sich um das Pergament. „Wir sind nicht allein.“

Schweben am Abgrund die dünne Linie zwischen Leben und Tod

Die Gondel schwebte knapp über dem Boden, und die Schatten der Krieger erschienen am Horizont. Sie waren schneller, als Elias es für möglich gehalten hatte, ihre bemalten Gesichter leuchteten im Licht der untergehenden Sonne. „Sie kommen näher“, rief Viktor und griff nach seiner Waffe. „Halt die Ruhe“, befahl Elias, „wir müssen Höhe gewinnen, nicht kämpfen.“ Iwan warf eine der Wasserkisten über Bord, und die Gondel stieg einige Meter. Doch einer der Krieger hatte ein Seil ergriffen und hielt sich mit unnatürlicher Stärke daran fest. Sein Gesicht war maskenhaft, seine Augen glühten wie die Sonne, und er zog sich mit schnellen Bewegungen hoch. Viktor zögerte nicht länger, er packte das Seil und zog mit all seiner Kraft. „Er lässt nicht los“, knurrte er, während der Krieger immer näherkam. Plötzlich erklang ein Donnern aus der Ferne, und die Erde schien zu beben. Elias blickte über die Reling, seine Augen suchten den Horizont. In der Ferne erhob sich eine dunkle Silhouette, ein Turm aus Schatten und Stein, der von Blitzen durchzogen wurde. „Das ist der Tempel“, sagte er. „Und wir haben sie geweckt.“

Der Kampf in der Luft ein Tanz mit dem Ungewissen

Der Krieger kletterte weiter, seine Bewegungen waren ruckartig, als ob ihn eine fremde Kraft antrieb. Viktor zog eine seiner Pistolen, doch Elias hielt ihn zurück. „Wir dürfen nicht schießen, das macht es nur schlimmer.“ Stattdessen packte Iwan ein weiteres Seil und schlug mit aller Kraft auf die Hände des Kriegers. Der Mann schrie auf, doch sein Griff lockerte sich nicht. Elias griff nach einer schweren Tasche, die Werkzeuge enthielt, und ließ sie über den Rand der Gondel fallen. Der Ballon machte einen plötzlichen Satz nach oben, und der Krieger verlor den Halt. Sein Körper fiel in die Tiefe, und sein Schrei hallte durch die Wüste. Doch bevor sie sich erholen konnten, erschien eine zweite Welle von Angreifern am Boden, und ihre Stimmen waren lauter, wilder, fast wie ein Tiergebrüll. „Höher“, rief Elias, und Iwan verstärkte die Flamme. Die Gondel schoss nach oben, und der Tempel am Horizont wurde größer, bedrohlicher. Die Blitze, die ihn umgaben, waren keine natürlichen Phänomene, sondern lebten wie Geister, die ihren Weg suchten.

Das Geheimnis der Statue ein Fluch aus alter Zeit

Pater Adrien lag erschöpft in der Gondel, doch seine Augen waren wach. „Ihr versteht nicht, was ihr sucht“, sagte er mit zitternder Stimme. „Die Statue ist kein Artefakt, sie ist ein Portal. Sie bringt nicht Macht, sondern sie zieht an. Die Dunkelheit, die Kreaturen, die ihr seht, sie kommen nicht aus der Wüste, sie kommen aus ihr.“ Elias hörte zu, seine Gedanken rasten. „Das heißt, wenn wir sie finden, könnten wir sie zurückschicken?“ Der Priester lachte bitter. „Zurückschicken? Ihr könnt sie nicht zurückschicken. Sie ist hier, um zu bleiben. Das Einzige, was ihr tun könnt, ist, sie nicht zu berühren.“ Der Tempel war jetzt deutlich zu sehen, seine Wände waren mit alten Symbolen bedeckt, die in einem unheimlichen Licht glühten. „Wir müssen hinein“, sagte Elias, „es gibt keine andere Möglichkeit.“

Der letzte Aufstieg die Hölle in den Wolken

Die Gondel stieg höher, der Wind wurde stärker, und die Kreaturen in den Wolken wurden deutlicher. Sie hatten keine festen Formen, sondern schienen aus Nebel und Schatten zu bestehen, ihre Augen glühten wie glühende Kohlen. „Wir sind zu nah“, sagte Viktor, sein Gesicht war bleich. „Wenn wir weiter steigen, werden sie uns holen.“ Elias sah keine andere Chance. „Wir müssen in den Tempel. Das ist unser einziger Schutz.“ Die Gondel drehte sich in der Luft, und der Wind riss an den Seilen. Die Kreaturen kamen näher, ihre Schreie wurden lauter, und die Luft schien schwerer zu werden. „Das ist nicht das Ende“, sagte Elias. „Das ist erst der Anfang.“

Stimmen aus der Tiefe der Tempel enthüllt sein Geheimnis

Die Gondel erreichte schließlich die Spitze des Tempels, eine flache Plattform, die wie ein schlafendes Raubtier in der Dunkelheit lag. Der Ballon schwebte knapp darüber, während die Gruppe das Seil herablassen musste, um sich hinabzuwagen. Elias, Viktor und Iwan kletterten vorsichtig hinunter, während Pater Adrien vor Schwäche in der Gondel blieb. Der Wind heulte, und die Blitze um die Ruine herum erleuchteten ihre angsteinflößenden Gravuren, die wie schreiende Gesichter wirkten. Als sie die Plattform betraten, hörten sie es. Zuerst war es kaum mehr als ein Flüstern, doch die Stimmen wurden mit jedem Schritt lauter. Es waren keine menschlichen Stimmen, sondern tiefe, verzerrte Töne, die wie ein Chor aus der Tiefe klangen. Elias hielt inne und hob die Hand. „Das kommt von unten“, sagte er und deutete auf eine kreisförmige Öffnung in der Mitte der Plattform, die wie der Eingang zu einem unendlichen Abgrund wirkte. Viktor trat näher und richtete die Lampe nach unten. Die Flamme flackerte, und ihr schwaches Licht erfasste eine steinerne Treppe, die in die Dunkelheit führte. „Das ist Wahnsinn“, murmelte Iwan, doch Elias war bereits einen Schritt weiter. „Das ist, was wir gesucht haben“, sagte er entschlossen. „Das Relikt ist dort unten.“ Mit zögernden Schritten begann die Gruppe den Abstieg. Die Stimmen wurden deutlicher, sie formten Worte in einer Sprache, die keine von ihnen verstand, doch die Bedeutung schien direkt in ihre Köpfe zu fließen. „Ihr seid Eindringlinge“, hallte es in Elias‘ Geist, und er spürte, wie seine Hände zu zittern begannen. „Ihr seid nicht willkommen.“

Das unerwartete Opfer die letzte Prüfung beginnt

Die Treppe führte in eine gewaltige Halle, deren Wände mit leuchtenden Symbolen bedeckt waren. In der Mitte der Halle stand die Statue, umgeben von einem schwach pulsierenden Licht, das wie eine lebendige Aura wirkte. Sie war aus einem schwarzen Material geformt, das das Licht zu verschlucken schien, und ihre Form war humanoid, doch mit deformierten, übertriebenen Gliedmaßen, die an ein Wesen aus einem Albtraum erinnerten. Elias trat vorsichtig näher, doch bevor er die Statue erreichte, erklangen die Stimmen erneut, dieses Mal lauter und zorniger. „Nur einer darf sich nähern“, dröhnte es. „Nur einer darf das Opfer bringen.“ Die Gruppe hielt inne, ihre Blicke trafen sich. Viktor schüttelte den Kopf. „Das ist eine Falle. Niemand sollte sich ihr nähern.“ Doch Elias war anderer Meinung. „Das ist, warum wir hier sind. Wenn wir die Statue nicht sichern, wird sie ihre Macht weiter entfalten.“ Iwan trat vor, seine Stimme zitterte. „Wenn jemand es tut, dann ich. Ihr beide seid zu wichtig, um hier zu sterben.“ Die Stimmen verstummten, als Iwan sich der Statue näherte. Der Raum schien sich zu verändern, die Wände bewegten sich, als ob sie lebten. Als Iwan die Statue berührte, brach ein Schrei aus seinem Mund, der von den Wänden widerhallte. Das Licht der Statue wurde heller, die Luft wurde schwer, und die Kreaturen, die sie zuvor nur aus der Ferne gesehen hatten, erschienen in der Halle, ihre glühenden Augen fixierten die Gruppe. Elias und Viktor packten Iwan und zogen ihn zurück, doch es war zu spät. Das Licht der Statue pulsierte, die Stimmen wurden zu einem ohrenbetäubenden Crescendo, und die Kreaturen näherten sich. „Lauft“, keuchte Iwan, seine Augen waren glasig, und sein Körper begann sich aufzulösen, als ob er in das Licht der Statue gezogen würde. Elias zögerte, doch Viktor packte ihn. „Er hat uns die Zeit gegeben. Jetzt müssen wir gehen.“


Mit herzlichem Dank und einem Gruß aus den unendlichen Weiten der Fantasie,
Ihr Erzähler zwischen Licht und Schatten, auf der Suche nach dem Unbekannten.

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*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den unheimlichen Schatten einer Wüste, die sich niemals offenbart.
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Vivat et crescat gens Knesebeckiana in aeternum - Karl Friedrich von dem Knesebeck

Karwe liegt am Ostufer des Ruppiner Sees, und ein Wustrauer Fischer fährt uns in einer halben Stunde hinüber. Ein besonderer Schmuck des Sees an dieser Stelle ist sein dichter Schilfgürtel, der namentlich in Front des Karwer Parkes wie ein Wasserwald sich hinzieht und wohl mehrfach eine Breite von hundert Fuß und darüber haben mag. An dieses Schilfufer knüpft sich eine Geschichte, die uns am besten in das starke und frische Leben einführt, das hier ein halb Jahrhundert lang zu Hause war, und von dem ich Gelegenheit haben werde, manchen hübschen Zug zu erzählen. Das Wasser hat sich weit zurückgezogen, die mächtigen Dhaus sitzen auf dem Trockenen. Doch der andere ließ ihn nicht zu Wort kommen. Wir lassen Bahundanda hinter uns und folgen einem schmalen Pfad, der uns in Schlangenlinien in das Tal des Marsyangdi zurückführt. Um 08.30 Uhr brechen wir zu unserem zweiten Tagesmarsch auf. Ehe ich noch einen bestimmten Gedanken fassen konnte, ergriff eine weiche Hand die meine und zog mich schnell um den Stamm herum in den Schatten desselben. Es war erst gegen die Mitte Oktobers, eine Zeit, wo die Nächte in dieser Höhe noch von großer Klarheit zu sein pflegen. Nach einer Hängebrücke bei Sange pausieren wir auf einer überdachten Terrasse, direkt über dem Fluss. Bei Ebbe mutet der Hafen wie ein Friedhof an, leblos zur Seite geneigt liegen die Schiffe in der Dunkelheit. Die Nachtluft zog feucht und herbstlich durch die handgroßen Lücken in der Mauer, und der Rauch der ruhig ausbrennenden Herdflamme, der jetzt vom Nebel gedrängt wurde, schlug schwerfällig zurück und floß an der Decke der Hütte hin, ohne daß es der Alten beschwerlich ward. Im Sturzflug senken sich Schwalben zu uns herab, wir baden in einer vergrüß Auch der ostafrikanische Lilabauchfisch tummelt sich schon im Wasser. Männer schlafen auf den Steinbänken vor der Moschee. erten Vogeltränke. […] Mehr lesen >>>


Sachsen Geschichte Schlacht bei Mühlberg

III. Von der Ländertheilung 1485 bis zur Schlacht bei Mühlberg 1547. In der Theilung zu Leipzig am 28. Aug. 1485 wurden die Länder in zwei Portionen getheilt; auf die eine kam Meißen, auf die andere Thüringen nebst dem halben Osterland mit Altenburg u. Eisenberg, auch Saalfeld u. das, was im Voigtlande u. in Franken zu Sachsen gehörte; gemeinschaftlich blieben die Schirmherrschaft über das Hochstift Meißen, die Bergwerke, die Schutzgelder von Erfurt, ferner Mühlhausen, Nordhausen u. Görlitz, wie auch die Lehnsanfälle. Damit aber beide Fürstenhäuser stets in einem gemeinschaftlichen Vernehmen bleiben möchten, so sollte jeder in dem Gebiete des andern einige Besitzungen erhalten, daher wurden zur Meißner Portion Weißenfels, Kamburg, Jena, Freiburg, Weißensee, Sangerhausen, Eckartsberga, Thomasbrück u. Tennstädt, zur Thüringischen Portion dagegen Torgau, Dommitzsch, Eilenburg, Kolditz, Grimma u. Düben, Zwickau u. Annaberg geschlagen. Aber nicht allein unter den Mannschaften sank die Kampfmoral, auch das Offizierskorps wurde davon betroffen. Innerhalb der führenden Ränge trat die bisher latente Opposition zum Herzog von Braunschweig deutlicher zutage. Nach Gneisenau hielt man den Herzog zunehmend für altersbedingt unentschlossen und zudem mit Feldherrnunglück befleckt. Auch kam Graf von Kalckreuths alte Gegnerschaft gegen den Herzog von Braunschweig, in diesen Oktobertagen in wenig erfreuliche Weise zum Durchbruch. Eine Abordnung der verdrossenen Offiziere suchte am Abend des 11. Oktober sogar General von Kalckreuth als dienstältestem Korpskommandeur mit dem Ersuchen auf, beim König wegen der Ablösung des Herzogs vorstellig zu werden! Das war ein in der preußischen Armee unerhörter Vorgang! Kalckreuth, der bisher permanent Kritik an den Maßnahmen Braunschweigs geübt hatte, lehnte aber eine Intervention als aussichtslos ab. Der ohnehin unsichere König hätte zu diesem Zeitpunkt kaum einen Wechsel im Oberbefehl vorgenommen. Der Monarch und sein Feldmarschall ritten vielmehr am Vormittag des 12. Oktober einträchtig ins Lager des Heeres des Fürsten von Hohenlohe-Ingelfingen vor Jena! Da Waltran auch für die Herstellung des Nitroglycerins verwendet wurde, führte die Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzende Aufrüstung zu einer stark erhöhten Nachfrage und in Folge zu einem weiteren Anstieg des Walfangs. […] Mehr lesen >>>


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