Wo Kindheit tanzt und
Die Donathstraße, ein scheinbar unscheinbarer Streifen Asphalt und Pflastersteine in Dresden, birgt eine Geschichte, die sich nicht auf Postkarten […] Mehr lesen
Mehr lesenUnterwegs in Deutschland
Die Donathstraße, ein scheinbar unscheinbarer Streifen Asphalt und Pflastersteine in Dresden, birgt eine Geschichte, die sich nicht auf Postkarten […] Mehr lesen
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Es war vier Uhr Nachmittags; der Victoria kam jetzt in einen schnellern Luftstrom, der Boden begann zuerst unmerklich bergiger zu werden, und bald zeigte die Barometersäule eine Höhe von 1500 Fuß über dem Meeresspiegel an. Der Doctor war genöthigt, sein Luftschiff durch eine ziemlich starke Ausdehnung des Gases zu unterstützen, und das Knallgasgebläse arbeitete unaufhörlich. Gegen sieben Uhr schwebte der Victoria über dem Becken von Kanyenye; der Doctor erkannte sofort diese etwa zehn Meilen große Strecke urbar gemachten Landes, mit ihren in Baobabs und Kürbißbaumen versteckten Dörfern. Dies ist die Residenz von einem der Sultane des Ugogolandes, in welchem die Civilisation vielleicht weniger zurück ist: man verkauft dort nämlich seltener seine Familienmitglieder, aber Thiere und Menschen leben auch dort friedlich zusammen in ihren runden, ohne Gebälk errichteten Hütten, die von ferne Heuschobern nicht unähnlich sehen. Nachdem Kanyenye passirt war, wurde das Terrain dürr und steinig; aber nach einer Stunde etwa, als sie in einiger Entfernung von Mdaburu über eine fruchtbare Niederung kamen, zeigte die Vegetation wieder ihre volle Ueppigkeit. Mit dem Ende des Tages legte sich der Wind und die Luft schien gleichsam einzuschlafen. Der Doctor suchte vergebens in verschiedenen Luftschichten nach einer frischen Brise, und als er sich von der tiefen Ruhe der Natur überzeugt hatte, beschloß er, die Nacht hoch oben im Aether zu verleben, und ließ seinen Ballon der Sicherheit halber noch etwa tausend Fuß steigen. Der Victoria verblieb vollständig unbeweglich, und ringsumher herrschte die köstliche, Sternen durchleuchtete Nacht und tiefes Schweigen.
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Die Donathstraße, ein scheinbar unscheinbarer Streifen Asphalt und Pflastersteine in Dresden, birgt eine Geschichte, die sich nicht auf Postkarten findet. Sie ist eine Einladung in die tiefsten Winkel der Erinnerung, dorthin, wo die Welt noch grenzenlos war und ein alter Stromkasten zum Portal in ein märchenhaftes Reich werden konnte. Stellen Sie sich einen Nachmittag vor, durchdrungen vom Summen der Bienen und dem süßen Duft der Kindheit, als ein Blick auf eine bunt bemalte Metallbox alles veränderte. Zwei lachende Kinder in einem gelben Entenboot, die Ente selbst mit einem schiefen Hut - ein Bild naiver Freude, das sich für immer in die Seele brannte. Doch was geschieht, wenn ein solches Portal über Nacht verschwindet? Wenn der leuchtende Fleck der Fantasie plötzlich nur noch eine blasse Erinnerung ist, ein Umriss auf vergilbtem Metall? Die Suche beginnt, eine fieberhafte Odyssee durch die vertrauten Gassen, die plötzlich fremd und stumm erscheinen. Niemand erinnert sich, niemand sah die Ente je. Was einst so real war, zerfließt im Nebel des Vergessens, und die kindliche Gewissheit weicht einer beunruhigenden Leere. Ist die Donathstraße ein Ort, an dem die Wirklichkeit ihre eigenen Regeln bricht, oder ist es die Fantasie, die die Macht besitzt, zu erschaffen und zu löschen? Die Geschichte zieht tiefer, in das Flüstern alter Bäume, die scheinbar von vergangenen Sommern und verborgenen Kinderträumen erzählen. Sie führt durch ein Labyrinth von verlorenen Orten, gezeichnet auf einer geheimnisvollen Karte, die nur in den Gedanken existiert. Und dann, in einem Traum, kehrt sie zurück - die gelbe Ente, das kleine Mädchen mit dem glockenhellen Lachen, doch der See, auf dem sie schweben, ist nun von Nebel umhüllt, und das Lachen klingt traurig. Was versucht die Ente zu offenbaren, kurz bevor sie sich auflöst und das Gefühl der verlorenen Zeit zurücklässt? Jahre vergehen, die Kindheit verblasst, doch eine alte Skizze auf dem Dachboden - grob gezeichnet, mit kindlicher Hand - birgt eine Botschaft, die alles verändert: "Sie ist nicht weg, sie wartet." Das ist der Moment, in dem die Hoffnung neu entfacht, der Funke des Zweifels, der die Gewissheit des Erwachsenseins in Frage stellt. Denn vielleicht sind die wahren Ausflugsziele nicht auf Karten verzeichnet, sondern schlummern in den Farben unserer Erinnerungen. Die Donathstraße ist mehr als nur eine Straße. Sie ist ein Versprechen, eine Einladung, den Blick für das Unsichtbare zu schärfen und die Magie wiederzuentdecken, die niemals ganz verloren geht. Sind Sie bereit, sich dieser Suche anzuschließen? […] Mehr lesen >>>
Mein Herz ist recht von Diamant, eine Blume von Edelsteinen, die funkelt lustig übers Land in tausend schönen Scheinen. Vom Schlosse in die weite Welt schaut eine […]
Da brachen auf die Wunden, Da stürzt' mit kämpferischer Stärke Aus Kopf ebenso wie Brustkorb der Blutstrom, Und sehe! - ich bin wach. Quelle: Heinrich Heine Buch […]
Mag auch der Kritiker und Kritikaster schrein, So soll doch meinem Haupt ein Kind entspringen: Zwar keine Pallas soll es werden, nein, So mein ichs nicht. Bin ich doch […]