Die Nacht, in der das
Der Mond tauchte die Küste des Lido in ein silbernes Gewand, als die Wellen sanft an den Strand schlichen. Die Luft roch nach Salz und Vergangenheit, […] Mehr lesen
Mehr lesenUnterwegs in Deutschland
Der Mond tauchte die Küste des Lido in ein silbernes Gewand, als die Wellen sanft an den Strand schlichen. Die Luft roch nach Salz und Vergangenheit, […] Mehr lesen
Mehr lesenEin Ort an den man gerne denkt ist wie eine Melodie die man immer summt, Es beherbergt Erinnerungen an alte Zeiten und an schöne Zeiten. Ein Platz […] Mehr lesen
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Nach einer zwölfstündigen Reise befand sich der Victoria auf den Grenzen Nigritiens; die ersten Bewohner dieses Landes, Chua-Araber, weideten ihre Nomadenherden. Die ungeheuren Gipfel der Atlantika-Berge erhoben sich über den Horizont, Berge, die noch der Fuß keines Europäers betreten hat, und deren Höhe auf ungefähr dreizehnhundert Toisen geschätzt wird. Ihr westlicher Abhang bestimmt den Abfluß aller Wasser aus diesem Theile Afrikas nach dem Ocean; es sind die Mondberge dieser Gegend.
Endlich zeigte sich ein wirklicher Strom den Augen der Reisenden, und an den kolossalen Ameisenhaufen in seiner Nähe erkannte der Doctor den Benue, einen der großen Zuflüsse des Niger, ihn, den die Eingeborenen "die Quelle der Wasser" genannt haben.
Dieser Strom, belehrte der Doctor seine Gefährten, wird dermaleinst der natürliche Communicationsweg mit dem Innern Nigritiens werden. Unter dem Oberbefehl eines unserer tapfern Kapitäne ist das Dampfboot, "die Plejade" bereits auf demselben bis zur Stadt Yola gefahren. Ihr seht, daß wir in bekanntem Lande sind.
Zahlreiche Sclaven beschäftigten sich mit Feldarbeiten, indem sie den Sorgo (eine Art Hirse), ihr hauptsächliches Nahrungsmittel, anbauten. Starres Staunen prägte sich auf den Gesichtern der Leute aus, als der Victoria wie ein Meteor an ihnen vorüberflog. Am Abend machte er vierzig Meilen von Yola Halt, und vor ihm, in der Ferne, erhoben sich die beiden spitzigen Kegel des Mendif-Berges.
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Der Mond tauchte die Küste des Lido in ein silbernes Gewand, als die Wellen sanft an den Strand schlichen. Die Luft roch nach Salz und Vergangenheit, als das Meer selbst zu flüstern schien. Ein Name wurde in den Sand gezeichnet, nur um im nächsten Moment von den Fluten verschluckt zu werden. Was blieb, war ein Rätsel, das sich zwischen den Muscheln und Treibholz versteckte - eine alte Flasche, deren Inhalt das Geheimnis eines Fremden barg, der nie gefunden wurde. Die Nacht war nicht still, sondern erfüllt von einem leisen Rhythmus, den die Sterne herabregnen ließen. Ein Fremder, der sich dem Ufer näherte, bemerkte zuerst das Licht: ein silbernes Spiel auf der Wasseroberfläche, das Formen annehmen schien, die nicht existieren dürften. Als er die Flasche hob, fand er Worte, die nicht zu einem Menschen gerichtet waren, sondern zu etwas Dunklem, das tief in den Tiefen lauerte. Die Buchstaben verschwammen, als wären sie nie da gewesen, doch die Botschaft blieb - eine Warnung, ein Versprechen oder ein letzter Atemzug eines Verschwundenen. Plötzlich erschien sie: eine alte Frau, deren Augen das Licht des Mondes trafen wie ein Spiegel. "Das Meer erinnert sich an alles", sagte sie, ohne zu lächeln. "Auch an diejenigen, die es nie verlassen haben." Ihre Worte hingen in der Luft, als das Wasser plötzlich zu glühen begann. Ein Name, ein Ort, eine Handlung, die nicht erklärt werden konnte. Die Wellen formten eine Botschaft, die sich nur für diejenigen offenbarte, die bereit waren, die Realität zu verlassen. Doch als der Fremde näher trat, um die Erscheinung zu erforschen, wurde er von einer Woge zurückgeschleudert. In der Ferne entdeckte er eine Gestalt, die auf einem Felsvorsprung stand - eine Silhouette, die sich nicht bewegte, obwohl der Wind tobte. Ihre Hände reckten sich dem Mond entgegen, als wolle sie ihn anflehen, das Geheimnis zu offenbaren. Als der Fremde den ersten Schritt tat, um näher zu kommen, brach der Fels unter der Gestalt weg. Ein Schrei hallte über das Wasser, doch als er sich umdrehte, war die Flasche in seiner Hand leer - nur ein Tropfen Salzwasser glitzerte, als wäre er Träne oder Blut. Was sucht das Meer in den Seelen der Menschen? Was ist stärker als der Tod, wenn die Wellen alles mitnehmen? Die Antwort liegt in den Schatten der Nacht, wo das Mondlicht ein letztes Mal auf den Wellen tanzt - und wo ein Name, der nie existiert haben sollte, plötzlich den Strand lebendig werden lässt. Als der Morgen nahte, war die Flasche fort, doch die Worte blieben. Ein letzter Satz, der den Fremden packte: "Du musst nicht glauben, du musst nur hören." Die Wellen schienen zu lachen. Und irgendwo im Dunkeln, zwischen den Wellen, begann etwas zu erwachen. […] Mehr lesen >>>
Ein Ort an den man gerne denkt ist wie eine Melodie die man immer summt, Es beherbergt Erinnerungen an alte Zeiten und an schöne Zeiten. Ein Platz den man in sein Herz Geschlossen hat ist für andere vielleicht nur ein Ort aber für dich ein stück Heimatland. Die Arbeit die man in seine Ziele steckt zahlt sich irgendwann aus, irgendwann aber es wird. Aber der Hitze, des Staubs trugen wir wahrlich genug. Ich tausche Für dieß todte Metall ewiges Leben mir ein. Sie wachsen zweijährig das heißt, sie überdauern den ersten Winter. Du hättest so hübsch, mein Schätzchen, Von deiner Liebe erzählt. Da glühen Blicke Mir immerfort, Erregend Liedchen, Erheiternd Wort, Ein immer ollen, Ein Blütenherz, Im Ernste freundlich Und rein im Scherz. Viertes Lied Eine Stunde des Tages aber weiht ich Dir, o Loggia! Die Herren waren ästhetisch, Die Damen von zartem Gefühl. Die Augen schließ ich wieder, Noch schlägt das Herz so warm. Wenn Ros und Lilie Der Sommer bringt, Er doch vergebens Mit Liebchen ringt. Dort ist die Rettung vor dem Verschmachten für den, der diesen Baum kennt. Der "Baum der Reisenden" kann dem verdurstenden stets noch Wasser in Hülle und Fülle bieten, da sich in den Blattscheiden dieser Bananenart das Wasser ansammelt. Allerdings schwimmen oft kleine Landfrösche, tote Ameisen und Regenwürmer darin herum, doch vor der drohenden Gefahr des Verdurstens ist man nicht mehr wählerisch. Ich empfehle, mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zwischen Spanien und Portugal zu überqueren. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule von Huelva bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Aber auch der kulturbegeisterte Urlauber kommt nicht zu kurz. Nach dem Besuch des einheimischen Wochenmarktes empfiehlt sich die Besichtigung der Festungsanlagen. Auch die Badefreuden im Meer kommen nicht zu kurz. In Berlin gehört er längst zur Fauna, besonders hoch ist seine Dichte in Kassel und Umgebung. […] Mehr lesen >>>
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