Frauenfuß
Ein warmer Schein kommt von Südosten hergeflossen, so daß der Schnee am Dünenhange leicht errötet. Und da . . . im unberührten Weiß vor mir […] Mehr lesen
Mehr lesenUnterwegs in Deutschland
Ein warmer Schein kommt von Südosten hergeflossen, so daß der Schnee am Dünenhange leicht errötet. Und da . . . im unberührten Weiß vor mir […] Mehr lesen
Mehr lesenjetzt keine Zeit verlieren, Huck, jetzt müssen wir tüchtig an die Arbeit. Was ist denn ein Feld zum Beispiel und ein Querbalken und ein […] Mehr lesen
Mehr lesenZwielicht - Dämmrung will die Flügel spreiten, schaurig rühren sich die Bäume, Wolken ziehn wie schwere Träume, was will dieses Graun bedeuten? […] Mehr lesen
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Mit herzlichem Dank, verbleibe mit dem Wissen, das man nicht loswird,
Ihr Kartograf des Unfassbaren und Grenzgänger der Ödniß.
*Der geneigte Leser möge es mir und der Erzählung verzeihen, dass sie bewusst auf die Nennung konkreter Koordinaten, aktueller Stadtpläne und amtlich verordneter Wahrheiten verzichtet. Städte sind Organismen, die sich im Schlaf wandeln; ihre offiziellen Karten sind stets Rechnungen der Vergangenheit. Was heute eine öde Brache ist, war gestern ein Schwimmbad und ist morgen vielleicht ein neuralgischer Knotenpunkt in einem ganz anderen, nächtlichen Geflecht. Die hier beschriebene Topographie folgt allein der Logik des Rasters, einer Logik, die sich jeder Reform, jeder Sanierung und jedem zerstörerischen wie aufbauenden Voranschreiten spottend entzieht.
Quellenangaben:
Inspiriert vom leeren Parkhaus um drei Uhr morgens und dem Gefühl, beobachtet zu werden.
Ballungsraum.org: Urbane Phantome
GEO: Die unheimlichen Seiten der Stadt
bpb: Psychogeographie – Die Stadt gefühlsmäßig erfassen
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>
Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>
Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>
Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>
Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>
Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>
Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>
Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>
Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>
Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>
Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>
In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>
In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>
Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>
Hügeldorf ist mehr lesen >>>
Die mehr lesen >>>
Ein warmer Schein kommt von Südosten hergeflossen, so daß der Schnee am Dünenhange leicht errötet. Und da . . . im unberührten Weiß vor mir erblick' ich eine Fußspur . . . Die Spur eines nackten Menschenfußes. Schmal und zierlich nur: ein Frauenfuß. Ein Schaudern fliegt mir durch den warmen Leib - mich friert bis in das Mark. Wo kommst du her? - Wohin bist du gegangen? Lauter klingen die Feiertagsglocken herüber . . . Wohin bist du gegangen? - Derselbe war damit beschäftigt, einen Baumstumpf auszuroden. Auf einmal tat es dicht neben ihm einen donnerähnlichen Knall, so daß die Erde förmlich bebte. Erschrocken blickte der Mann um sich, entdeckte aber nichts, wovon der gewaltige Krach herrühren konnte. Deshalb setzte nach einigem Kopfschütteln der Mann seine gewohnte Arbeit fort. Nach wenigen Minuten krachte es donnerartig hart neben ihm zum zweiten Male und gleich darauf zum dritten Male. Es war, als wolle die Erde sich spalten. Nun litt es den Mann nicht länger an Ort und Stelle, er eilte den Berg hinunter, ohne sich auch nur einmal umzuschauen. Es fing an dunkel zu werden, als er leichenblaß daheim ankam. Er erzählte den Leuten im Dorfe, was ihm begegnet war. Die Leute meinten, er sei jedenfalls dem Kriegsschatze nahe gewesen, der droben am Sibyllensteine vergraben liege. Durch seine Furchtsamkeit habe er aber das ihm winkende Glück sich verscherzt. Unter jenem Baumstumpfe sei ganz wahrscheinlich jener Kriegsschatz vergraben gewesen. Hätte er ruhig fortgearbeitet, dann würde er ein reicher Mann geworden sein. Am andern Tage begab sich jener Waldarbeiter mit noch einigen Männern in aller Früh auf den Sibyllenstein. Es wurde jener Baumstumpf mit aller Sorgfalt ausgegraben, im weiten Umkreise durchwühlte man die Erde, aber von einem Schatze wurde auch nicht die Spur entdeckt. Im Jahre 1886 wurde am westlichen Abhange, 150 Meter vom Felsenaltare entfernt, eine bronzene Streitaxt gefunden, die dem Kammerherrn von Bünau auf Bischheim, dem ehemaligen Besitzer des Luchsenburger Reviers, abgeliefert wurde. […] Mehr lesen >>>
jetzt keine Zeit verlieren, Huck, jetzt müssen wir tüchtig an die Arbeit. Was ist denn ein Feld zum Beispiel und ein Querbalken und ein Andreaskreuz. Ach, plag' mich doch nicht! Ein Feld - na, ein Feld ist - wart', ich will's ihm schon zeigen, wenn er dran kommt. Aber mir könntest du's doch vorher sagen, Tom, nicht? Was ist ein Querbalken? Ja, was weiß ich? - aber haben muß er's, alle vom Adel haben's! So war er immer. Wenn es ihm nicht paßte, einem etwas zu erklären, konnte man drei Wochen lang an ihm pumpen und erfuhr's doch nie. An jener Stätte aber, da der Offizier im Zweikampfe fiel, wurde von dessen Freunden ein einfacher Granitblock zur Erinnerung errichtet, dessen Bedeutung heute nur noch wenige kennen. Einer von beiden sollte den Kampfplatz nicht wieder lebend verlassen. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Als Kampfplatz war eine verborgene Stelle im Karswalde gewählt worden. Bei Karl Wilhelm Ferdinand war schon während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) besonders im Jahr 1758 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Hier kamen die entzweiten Freunde zusammen. Seine Leiche wurde vorläufig in einer alten Scheune verborgen und in der nächsten Nacht nach der Heimat befördert und zwar nach Dresden. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Die vielen Briefe, die zwischen Karl Wilhelm Ferdinand und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Karl Wilhelm Ferdinand erst Mitte Dezember 1782 zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 1785 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug und der Senat auf dieselbe rechtliche Grundlage gestellt wurde, auf welcher die Beamtengewalt selber ruhte. […] Mehr lesen >>>
Zwielicht - Dämmrung will die Flügel spreiten, schaurig rühren sich die Bäume, Wolken ziehn wie schwere Träume, was will dieses Graun bedeuten? Hast ein Reh du, lieb vor andern, laß es nicht alleine grasen, Jäger ziehn im Wald und blasen, Stimmen hin und wieder wandern. Hast du einen Freund hienieden, trau ihm nicht zu dieser Stunde, freundlich wohl mit Aug und Munde, sinnt er Krieg im tück'schen Frieden. Was heut müde gehet unter, hebt sich morgen neugeboren. Manches bleibt in Nacht verloren, hüte dich, bleib wach und munter! Rührend ist die Kindlichkeit der Auffassung dieser uralten Sculpturwerke, und selbst in späteren Zeiten, wo die Kunst schon auf Abwege gerathen war, nöthigt uns das Bestreben, etwas Herrliches, noch nie Dagewesenes mit ganz neuen Mitteln zur Ehre des Glaubens hervorzubringen, wie in der Kapelle de la Antigua, zur Verehrung, und wenn zum Beispiel der Altar, genannt el Transparente, der sich hinter dem Retabel des Hochaltars befindet, auch von höchst ausschweifender Composition und Ornamentik ist, und wahrhafte Monstruositäten dabei vorkommen, so ist doch die Überschwänglichkeit der Zusammenstellung thurmhoch über einander aufsteigender Chöre von Engeln in Marmorwolken, Sonnenstrahlen, Sternen, Säulen und Gesimsen aus den kostbarsten Stoffen und von überreicher Färbung, trotzdem daß alle Gränzlinien verwischt sind, wo Sculptur und Architektur aufhört und die Malerei beginnt, von frappanter Wirkung, und man läßt dem gewaltigen Triebe eine Zeit lang Gerechtigkeit widerfahren, das Heiligste mit allen nur denkbaren Mitteln der Kunst zu ehren. Helena und auf den Gilbert-Inseln, den vom Kriege verwüsteten, spärlich besiedelten Atollen inmitten des Pazifischen Ozeans. Seine südlichen Grenzen haben nunmehr die Falkland-Inseln unweit der Magellan-Straße und damit die südlichste Stadt der Erde erreicht. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Schlafe ruhig, mein Kind, morgen ist auch noch ein Tag! […] Mehr lesen >>>
Du trittst mich, singt der Schnee, mir aber tuts nicht weh, Ich knirsche nicht, ich singe, dein Fuß ist wie der Bogenstrich, Daß meine Seele klinge. Hör und […]
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