Conti-Cup

Unterwegs in Deutschland

Nein, ich hab'

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Keine Panik Junge

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Internet-Magazin Qualen Durst Recht Eingeborne ...

Capitel über die ausgedoerrtete Welt

Der Stein verschluckt den Regen und der Durst wird zum steten Bewohner.

Der Stein schluckte den Regen. Das wussten alle in Weilerroth. Die Wolken zogen über die karge Hochebene, entluden sich über fernen Tälern in grauen Schleiern. Über dem Dorf aber riss die Wolkendecke immer auf. Die Erde war rissig, ein braunes, aufgesprungenes Leder. Die Brunnen förderten nur noch schlammige Brühe. Der Durst war kein Gefühl mehr. Er war ein Bewohner des Dorfes. Er saß mit am Tisch, schlief in den Betten, flüsterte in den Ohren der Kinder. Die Alten sprachen vom Großen Trockenen, einer Zeit vor Menschengedenken. Sie sprachen von einem Recht. Und von einem Preis.

Ein Fremder kommt in das Dorf wo der Wind ein jammerndes Geraeusch erzeugt.

Leon Kessler rappelte sich aus dem Lehm. Sein Mietwagen steckte bis zu den Achsen in einer Spur, die sich als trügerische Rinne entpuppt hatte. Die Luft roch nach verbranntem Kraut und staubigem Gestein. Weilerroth lag vor ihm, ein Häuserklumpen aus dunklem Holz und grauem Schiefer, in die Flanke des kahlen Berges gekrallt. Kein Vogelkreis, kein surrendes Insekt. Nur der Wind, der über die Risse der Erde strich und ein leises, jammerndes Geräusch erzeugte. Sein Auftraggeber, das Institut für Ethnologie, nannte es eine „Dokumentation isolierter Subsistenzrituale in Dürreperioden“. Leon sah einen Ort am Ende der Welt. Er klopfte den Staub von seiner Outdoor-Hose, einer unnützen Geste in dieser Welt aus Staub. Seine Digitalkamera hing schwer an seiner Brust. Ein Talisman der Vernunft. Die erste Begegnung war kein Mensch, sondern ein Blick. Aus dem Schatten einer niedrigen Tür fiel er auf ihn, traf ihn mit der Wucht einer physischen Gegenwart. Augen, so tief und dunkel wie die leeren Brunnenschächte. Sie gehörten einem alten Mann, der reglos dasaß, als sei er aus dem Holz der Hauswand gewachsen. Er sagte kein Wort. Er trank Leon aus.

Das Geschenk des Wassers schafft eine unheilvolle Verpflichtung des Fremden.

Man wies ihm eine Kammer im einzigen Gebäude mit intaktem Ziegeldach zu, dem ehemaligen Schulhaus. Das Wasser in der Kanne auf dem Waschtisch war trüb und roch nach Erde. Leon schluckte seinen Ekel. Durst demütigt. Das hatte er in Theorien gelesen. Hier lernte er es. Am Abend brachte eine Frau, die sich nicht vorstellte, eine Schüssel mit einer Paste aus gemahlenen Wurzeln und ein schmales Krügelchen. „Trinken,“ sagte sie. Das Gebräu war bitter, pelzig auf der Zunge, aber es befeuchtete die Kehle. Es war ein Geschenk. In diesen Kulturen, dachte Leon und aktivierte sein Aufnahmegerät, schafft ein Geschenk Verpflichtung. Es ist der Beginn eines ungeschriebenen Vertrags. Die Versammlung fand bei Einbruch der Dunkelheit statt. Männer und Frauen standen im Halbkreis auf dem staubigen Platz um den verdorrten Brunnenstock. Der Alte aus dem Schatten, der sie Eldar Nannten, stand in der Mitte. Seine Stimme war das Knarren eines alten Baumes. Er sprach von der Schuld des Himmels und dem Recht der Erde. Von einem Gleichgewicht. Leon notierte eifrig: „Kosmologische Dualität. Natur als rechtsprechende Instanz.“ Dann wandte sich Eldar direkt an ihn. „Der Fremde trank unser Wasser. Er aß unsere Speise. Das Gastrecht schützt ihn. Es bindet ihn auch.“ Leon nickte professionell. „Ich verstehe. Ich bin hier, um zu lernen. Um Ihre Geschichte zu bewahren.“ Eldars Lächeln zeigte wenige, dunkle Zähne. „Du wirst unsere Geschichte werden.“

Das Klirren der Scherben im Sack wird zum Vorboten eines schrecklichen Loses.

Drei Tage vergingen. Leon dokumentierte die mühsame Wasserbeschaffung aus einem felsigen Grundwasserriss eine Stunde entfernt. Er fotografierte die ausgemergelten Gesichter. Die hoffnungslose Stille. Seine eigenen Lippen sprangen auf, trotz des bitteren Trunks, den er täglich erhielt. Sein eigenes Wasser war knapp. Der Gedanke daran kroch in ihn, ein parasitärer Zwilling zu seinem wissenschaftlichen Interesse. In der vierten Nacht weckten ihn Stimmen. Kein lauter Aufruhr, sondern ein gleichmäßiges, rhythmisches Murmeln. Er trat ans Fenster. Die Dorfbewohner standen wieder auf dem Platz. Jeder hielt ein schmales, graues Keramikscherben in der Hand. In der Mitte lodert ein kleines Feuer aus dürrem Gestrüpp. Eldar trug einen Sack. Eines nach dem anderen traten sie vor, warfen ihr Scherben in den Sack. Ein Ritual der Gemeinschaft, dachte Leon. Vielleicht ein symbolisches Opfer von Besitz. Er griff nach seiner Kamera. Eldar schüttelte den Sack. Das Klirren der Scherben klang wie knöchernes Lachen. Dann ging er den Halbkreis ab. Jeder Dorfbewohner griff hinein, zog eine Scherbe hervor, betrachtete sie und ließ sie wieder fallen. Eine Auslosung. Leon spürte, wie sich sein Nackenhaar sträubte. Das Murmeln wurde intensiver, ein dröhnender Unterton. Plötzlich drehte sich der Kreis. Alle Augen richteten sich auf das Schulhaus. Auf sein Fenster. Eldar begann, mit dem schweren Sack in der Hand, den staubigen Pfad hinaufzukommen. Seine Schritte waren langsam, unausweichlich. Leon trat vom Fenster zurück. Die Tür zu seiner Kammer war nicht verriegelt. Er hörte die knarrende Holzstiege. Das Klirren im Sack. Direkt vor seiner Tür stoppten die Schritte.

Das Erdrecht fordert das Leben zurück das das Gastrecht einst gewährte.

Die Tür öffnete sich ohne Klopfen. Eldar füllte den Rahmen. Der Geruch von Rauch und trockener Erde drang ein. In seiner ausgestreckten Hand lag nicht der Sack. Es lag eine einzelne, scharfkantige Scherbe. Sie war schwarz, geschwärzt von einem älteren Feuer. „Du zogest das Los,“ sagte Eldar. Seine Stimme ließ keinen Raum für Widerrede. „Der Große Trockene fordert seinen Tribut. Das Gastrecht gewährte dir Leben. Das Erdrecht fordert es zurück.“ Leon lachte. Es war ein hysterisches, kurzes Geräusch. „Das ist absurd. Ich bin ein Forscher. Ein Gast.“ „Du bist der Durstopfer.“ Die Worte hingen im Raum. „Der Brunnen muss wieder sprechen. Das Gleichgewicht muss zurückkehren. Der ausgeloste Durst einer Seele stillt den Durst der Erde.“ Leon starrte auf die Scherbe. Er sah die Logik, eine grauenhafte, perverse Hydrologie. „Ich lehne ab. Mein Recht als Mensch…“ „Dein Recht?“ Eldars Augen wurden zu Schlitzen. „Dein Recht verpuffte im Staub. Es wächst kein Recht aus dieser Erde. Nur das eine Gesetz: Geben und Nehmen. Du nahmst. Jetzt gibst du.“ Zwei Männer erschienen hinter Eldar. Ihre Hände waren nicht grob, aber eisern. Sie führten Leon nicht in Ketten, sondern mit der unwiderstehlichen Autorität des Rituals hinunter auf den Platz. Die Menge teilte sich. In ihrer Mitte war eine flache Steinplatte freigelegt, die vorher mit Staub bedeckt gewesen war. Sie war mit eingravierten, ausgetrockneten Flussläufen bedeckt. Man wies ihn, sich darauf zu legen.

Die Steinplatte saugt das Leben aus dem Körper während Wasser in Reichweite lockt.

Sie fesselten ihn nicht. Sie stellten lediglich Krüge mit klarem, funkelndem Wasser in Sichtweite, aber außer Reichweite, an den Rand der Platte. Die Sonne ging auf. Sie brannte nicht. Sie sog. Sie sog die Feuchtigkeit aus seiner Haut, aus seinem Atem, aus seinen Augen. Zuerst kämpfte er mit dem Verstand. Er dekonstruierte das Ritual, kategorisierte die symbologische Gewalt, die psychologische Folter. Doch sein Verstand war aus Fleisch. Seine Zunge schwoll an. Seine Lippen barsten. Das Pochen in seinen Schläfen wurde zu einem dumpfen, unaufhörlichen Trommeln: Durst. Durst. Durst. Die Dorfbewohner gingen ihren Tätigkeiten nach. Keiner sah ihn direkt an. Keiner quälte ihn aktiv. Ihre bloße Normalität war die Folter. Das Plätschern von Wasser, das sie aus einem der fernen Krüge in einen Becher schütteten, war die reinste Qual. Abends trat Eldar zu ihm. Er hielt einen Becher mit dem bitteren Gebräu an Leons Lippen. Leon wandte sich ab. Seine Geste war kindisch, sinnlos. „Warum?“ krächzte er. „Damit du verstehst,“ sagte Eldar. „Der Durst ist kein Feind. Er ist der Ruf. Der Ruf der Erde in dich hinein. Du musst ihn hören. Du musst ihn in dir willkommen heißen.“ In der zweiten Nacht begannen die Halluzinationen. Die Steinplatte unter ihm fühlte sich nicht mehr kalt an. Sie fühlte sich durstig an. Er spürte ein Saugen, ein verlangendes Ziehen aus seinem eigenen Körper heraus, in den Stein hinein. Die Sterne am Himmel funkelten nicht. Sie glitzerten wie Wasserspritzer auf schwarzem Glas. Unerreichbar. Er schrie, aber seine Kehle war ein staubiger Schacht.

Ein leerer Brunnen erwacht im Inneren und fordert alles Wasser der Welt.

Am dritten Tag brach etwas. Es war nicht sein Körper. Es war die Mauer zwischen ihm und dem Verlangen. Der Durst war nicht mehr etwas, das ihm von außen zugefügt wurde. Er erwachte in ihm. Ein tiefer, schwarzer Brunnen in seinem eigenen Inneren. Dieser innere Brunnen war leer. Und er forderte. Er forderte den Tautropfen auf dem Krug. Er forderte die Feuchtigkeit im Atem des vorbeigehenden Kindes. Er forderte das Blut in seinen eigenen Adern. Dieser neue Durst war klarer, reiner, schrecklicher als der körperliche. Es war das Verlangen selbst. Leon drehte den Kopf. Sein Blick fiel auf den Wasserkrug. Und plötzlich war er nicht mehr ein Gefäß mit Flüssigkeit. Es war ein unerträgliches, schreiendes Versprechen. Eine Beleidigung. Ein Hohn. Sein ganzes Sein zog sich zusammen zu einer einzigen, brutalen Begierde: Das zu besitzen. Das zu verschlingen. Das in den leeren Brunnen in sich zu gießen und das schreckliche Saugen zum Schweigen zu bringen. Mit einer Kraft, die aus der Verzweiflung dieses neuen inneren Dämons geboren war, riss er sich los. Seine Muskeln, vom Wahnsinn gebogen, gehorchten. Er stürzte sich auf den Krug. Die Dorfbewohner rührten sich nicht. Sie sahen zu. Als seine Hände den Krug umklammerten, geschah es nicht. Das Wasser darin wurde trüb, braun, zu Schlamm. Es verdampfte zu nichts unter seinem Blick. Der Krug war leer und staubig. Er stieß ein heiseres, winselndes Geräusch aus. Der Durst in ihm heulte vor Wut.

Das Wasser kehrt zurück als der innere Durst die verborgene Sprache spricht.

Da legte Eldar ihm eine Hand auf die Schulter. Es war keine Geste des Trostes. Es war eine Übertragung. „Jetzt verstehst du,“ flüsterte der Alte. „Du trägst ihn in dir. Den Großen Trockenen. Du bist sein Gefäß geworden.“ Man führte Leon, der zitterte und vor innerer Gier bebte, zum Dorfbrunnen. Die Menge folgte in ehrfürchtigem Schweigen. Eldar nahm Leons Hand, führte sie über den Brunnenrand. „Rufe ihn,“ befahl er. Leon starrte in die tiefe, schwarze Öffnung. In seinem Inneren tobte der leere Brunnen. Der Durst. Er öffnete den Mund. Statt eines Schreiens kam ein Flüstern. Ein Befehl. Ein Befehl an die versteckten Wasseradern der Erde. Ein Gurgeln antwortete. Tief, unter ihren Füßen. Ein Knacken. Dann ein Rauschen. Kristallklares, eiskaltes Wasser schoss aus der Tiefe, überströmte den Brunnenrand, spülte über den staubigen Platz. Das Dorf brach in einen Jubel aus, der kein Lachen war, sondern ein befreiendes Stöhnen. Leon sank auf die Knie. Das Wasser umspülte seine Hände. Er tauchte seine gesamte Fratze hinein. Doch als er schluckte, blieb das innere Saugen. Es war gestillt, aber präsent. Ein wartender Schatten. Der Durst war nicht weg. Er schlief. In ihm.

Der Durst schläft in der Seele und wartet auf einen neuen Ort der Stillung.

Leon blieb in Weilerroth. Der Brunnen führte nie wieder reichlich Wasser, aber genug. Die Dürre lockerte ihren Griff. Er schickte keine Berichte ans Institut. Er schrieb nichts mehr auf. Er saß oft bei Eldar im Schatten. Die Dorfbewohner brachten ihm die bittere Wurzelpaste und den trüben Trank. Sie behandelten ihn mit einer Mischung aus Furcht und Dankbarkeit. Manchmal, in der tiefsten Nacht, wachte er auf. Sein Mund war feucht. Sein Körper hatte genug. Aber in seiner Seele, in dem neuen, hohlen Raum, den das Ritual geschaffen hatte, erwachte etwas. Es spähte nach außen. Es suchte nach Trockenheit, nach Rissen, nach leer glänzenden Augen. Es suchte einen neuen Ort, der nach Stillung schrie. Ein Recht auf Erfüllung. Leon stand dann auf und ging zum Brunnen. Er starrte in die spiegelnde, dunkle Tiefe. Und wartete darauf, wen das Dorf das nächste Mal als Gast willkommen heißen würde.


Mit den besten Wünschen und einem Schluck bitterer Einsicht aus dem letzten Krug,
Ihr Beobachter des inneren Grollens und Kartograf der seelischen Risse an der Schwelle zwischen Verstand und Verlangen.

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*Der geneigte Leser möge es verzeihen, dass wir verschweigen, ob Weilerroth jemals auf einer Karte verzeichnet war, welche Gesetzesbücher im Dorfarchiv zu Staub zerfielen oder wie viele Rechtschreibreformen die Inschriften auf der steinernen Opferplatte überdauerten. Manche Wahrheiten gedeihen nur im Schatten der Unbestimmtheit, und einige der Brunnen sind tiefer, als jedes amtliche Vermessungsprotokoll erfassen könnte.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Psychologie Heute: Die Psychologie des Wassermangels
Forschungsarchiv Ritualforschung, Völkerkundemuseum Universität Zürich
Literaturkritik.de: Der Horror in der deutschen Gegenwartsliteratur
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Nein, ich hab'

niemand gesehen, Tante Sally. Gleich nachdem das Boot angelegt hatte, machte ich mich auf den Weg hierher. Da es aber so heiß war, legte ich mich ein wenig in den Wald und muß bald eingeschlafen sein. Beim Gerassel eines Wagens fuhr ich in die Höhe und ging weiter. – Vielleicht saß gerade der Onkel in dem Wagen? ie weilte in einer anderen Welt, hoch über allem Irdischen, und als der Vorhang fiel und der tosende Beifall der aufs höchste aufgeregten Menge draußen einsetzte, da erwachte sie mit einem heftigen Schrecken aus ihrem Traum. Sie erwacht voll Entsetzen, flieht von ihrem Lager, wankt, von Angst und Grausen gepackt, durch die jetzt dunkle Halle findet die verhüllte Lampe und den Dolch und schleicht dann, mit ihrer immer mehr zunehmenden Angst kämpfend die Lampe hoch in der ausgestreckten Hand haltend, das Gesicht abgewandt, den Dolch an den keuchenden Busen gedrückt zurück zum Lager, wo Amor wieder schlummernd liegt, schaudernd zögert sie und bricht halb zusammen! An jener Stätte aber, da der Offizier im Zweikampfe fiel, wurde von dessen Freunden ein einfacher Granitblock zur Erinnerung errichtet, dessen Bedeutung heute nur noch wenige kennen. Bei Karl war schon während des Siebenjährigen Krieges (176-1763) besonders im Jahr 178 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Hier kamen die entzweiten Freunde zusammen. Da sollte ein Pistolenduell entscheiden, wer den gerechtesten Anspruch habe. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Als Kampfplatz war eine verborgene Stelle im Karswalde gewählt worden. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Einer von beiden sollte den Kampfplatz nicht wieder lebend verlassen. Seine Leiche wurde vorläufig in einer alten Scheune verborgen und in der nächsten Nacht nach der Heimat befördert und zwar nach Dresden. […] Mehr lesen >>>


Keine Panik Junge

Am Mittag machten sie Pause und wollten etwas essen als Bertard bemerkte, dass ihr Proviant zu Ende gegangen war! "Gestern waren es noch zwei Leib Brot und ein großes Stück Fleisch. Jetzt ist nur noch ein halbes Leib Brot übrig! Hast du etwas gegessen ohne zu Fragen Merian?"fragte er. "Nein ich habe sicher nichts gegessen Meister!"antwortete Merian. "Bist du auch ganz sicher, denn ich glaube ich habe dich gestern Abdend gesehen wie du um die Tasche herum geschlichen bist." sagte Bertard tadelnd. "Nein, ich war das nicht!!"sagte Merian verzweifelt. Doch dann begann Bertard zu grinsen und sagte:"Keine Panik Junge, das war auch nur ein Test ob du dich auch mit Worten verteidigen kannst. Aber du darfst nicht unsicher werden. Denn Unsicherheit bedeutet, dass man dich manipulieren kann und das ist in unserer Sache sehr wichtig. Ich habe schon gemerkt, dass du noch sehr, sehr viel lernen musst." Mag streng und kalt dein Blick sich von mir wenden, Nie soll mein Hoffen, nie mein Streben enden; Schön ist die Müh' auch um ein nicht'ges Ziel. Also tat er wie geheißen und ließ sein Pferd schneller reiten. Dann spannte er den Bogen bis seine Hand mit der Sehne an seiner Wange waren und suchte sich einen geeigneten Baum. Es war ein sehr hoher mit vielen Astlöchern und als er gerade sie Sehne loslassen wollte, bekam er einen Windstoß von der Seite ab. Und mit dem Duft bescheiden sich begnügen; Sie scheint ein süß Geheimniß mir zu hegen, Das tief im Schooß der zarten Blätter ruht; Solch Leben kann sich nicht in Pflanzen regen, Fühllosem nicht entwehn so holde Gluth; Auch seh' ich wohl, daß Geister sie verpflegen, Ihr Blühen steht in stiller Elfen Hut, Die schöngeschmückt mit thaubenetzten Kronen Im tiefsten Kelch als goldne Stäubchen wohnen. […] Mehr lesen >>>


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