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Mein Abenteuer in der verhexte Oase der Ruhe

Ein Ruf aus dem Lärm

Die Stadt brüllte. Hupen, Presslufthämmer, Sirenen, ein Chor aus Metallschreien und blinkenden Reizen. Ich lag im Zelt auf dem Dach meines Hauses, weil die Wohnung zu heiß, zu laut, zu voll war. In dieser stickigen Sommernacht las ich von einem Ort, der Ruhe nicht nur versprach, sondern forderte. Die „verhexte Oase der Ruhe“, stand da, als wäre sie ein Ort, der träumen konnte. Es war keine Werbung, kein Reiseblog, kein Inserat. Nur ein vergilbter Zettel unter meiner Tür. Und obwohl ich ihn nie dort hingelegt hatte, las ich ihn immer wieder, bis der Lärm mich zu einem Entschluss trieb.

Knallgas und Kompass

Ich flog mit einem rostigen Propellerflieger, der mehr knallte als brummte. Der Pilot roch nach Motoröl und Minztee und grinste, als er mir einen kleinen Kanister mit „Knallgas-Notladung“ zeigte. „Falls die Stille zu laut wird“, sagte er. Ich wusste nicht, ob das ein Witz war. Der Kompass drehte sich wie eine Tanzende und zeigte immer wieder nach Süden. Als ich landete, war da nichts als Sand. Ein Zelt, das im Wind flatterte, war die einzige Struktur. Ich trat ein und fand darin eine Karte, gezeichnet mit Licht und Schatten, und ein Fläschchen mit der Aufschrift: „Für den ersten Test.“

Im Atem der Wüste

Die Wüste war kein Ort, sie war ein Zustand. Tagsüber flimmerte sie so hell, dass selbst Schatten verschwanden. Nachts kroch sie in die Knochen, wie ein Tier aus Eis. Ich ging Tag für Tag tiefer hinein, folgte der Karte, die bei Sonne leuchtete und bei Dunkelheit sprach. Manchmal hörte ich Stimmen im Wind, die Namen flüsterten. Nicht meine, aber vertraute. Ich begann, mit ihnen zu reden, nur um nicht allein zu sein. Als ich zu zweifeln begann, ob ich wach oder schon verwunschen war, sah ich sie – die Sanddelfine, die durch Dünen sprangen wie Wellen. Einer von ihnen zwinkerte mir zu.

Hilfe aus dem Staub

Ich stürzte in eine Sandgrube, ein alter Krater, gefüllt mit trockener Luft. Mein Bein war verdreht, ich konnte mich kaum rühren. Da tauchte ein Junge auf, schweigsam, barfuß, mit blinden Augen, die dennoch alles sahen. Er sagte nur ein Wort: „Hilfe?“ Ich nickte. Ohne Worte zog er mich hinaus, band mein Bein mit einem Tuch, das aus nichts bestand. Ich fragte, wer er sei. Er antwortete: „Ein Echo von jemandem, der helfen wollte.“ Als ich mich umsah, war er fort, aber das Band blieb. Es pulsierte leicht, als würde es atmen. Später lernte ich, dass es aus alter Magie bestand.

Das Dorf der verschluckten Stimmen

Ich erreichte das Dorf bei Sonnenuntergang. Kein Rauch, kein Tierlaut, kein Lachen. Die Häuser standen da wie verlassene Puppenhäuser. Ich klopfte an Türen, niemand antwortete. Dann hörte ich ein Kratzen. Unter einem der Häuser fand ich ein unterirdisches Archiv. Darin: Schriften, Bilder, Flaschenpost aus Sand. Das Dorf war verflucht worden, weil ein Fremder einst kam, der die Ruhe gestohlen hatte. Sie sagten, er habe ein Gerät benutzt, das Klänge wie Gold sammelte. Seitdem fliehen Stimmen aus der Gegend, und wer spricht, verliert sich. Ich flüsterte nur noch in Gedanken.

Die Stimme im Wasser

Im Zentrum der Oase stand ein Brunnen. Kein gewöhnlicher, sondern aus schwarzem Glas. Ich beugte mich darüber, und mein Spiegelbild sprach. Nicht ich, nicht meine Stimme. Es war die des Jungen, der mich gerettet hatte. „Die Ruhe ist keine Abwesenheit von Klang“, sagte er, „sondern das Wissen, wann man nicht sprechen sollte.“ Ich ließ Wasser auf meine Stirn tropfen. Für einen Moment fühlte ich, wie Geräusche der Welt in mich zurückströmten. Kinderlachen, Blätterrascheln, ein sanftes Lied. Es war wie eine Droge. Ich wollte mehr. Aber ich wusste, ich durfte nicht. Nicht alles, was heilt, macht frei.

Der, der die Ruhe stiehlt

Ich fand ihn in einer Höhle hinter dem Dorf. Einen Mann ohne Gesicht, der eine Harfe spielte, die keine Saiten hatte. Die Luft vibrierte, und ich hörte Dinge, die nicht da waren. Schreie, Gelächter, Explosionen. Knallgas ohne Feuer. Er nannte sich Sammler. „Ich nehme, was ihr achtlos verliert“, sagte er. Er sammelte Geräusche, Erinnerungen, Erschütterungen. Ich stellte ihn zur Rede. Er lächelte – ohne Lippen – und bot mir einen Klang an: das erste Wort meiner Mutter. Ich zögerte. Dann erinnerte ich mich an das Band um mein Bein. Es pulsierte. Ich war nicht allein.

Der umgekehrte Zauber

Mit den Dorfbewohnern, die wie Schatten lebten, formten wir einen Plan. Wir sammelten all das, was noch Klang hatte, das Knistern von Holz, das Atmen der Tiere, das Wispern der Sterne. Wir banden es in Tonkrügen, sangen Lieder, die niemand hörte. Als der Sammler kam, standen wir im Kreis, und jeder Krug wurde zerbrochen. Die Geräusche stiegen wie Rauch auf, ein Sturm aus Klang und Licht. Er kreischte, sein einziger Laut, und löste sich in Wind auf. Die Ruhe fiel wie eine Decke, wie ein Versprechen. Ich blieb noch eine Nacht im Zelt, lauschte und schlief.

Die andere Welt

Ich kehrte zurück in die Stadt. Der Lärm war derselbe, doch ich nicht. Ich hatte gelernt, wie laut Gedanken sein können, und wie still ein Kind. Ich half meiner Nachbarin, die oft rief, ohne Worte. Ich baute ein neues Zelt auf dem Dach, aber nicht, um zu fliehen. Sondern um zu hören. Und manchmal flüstert der Wind Namen, und ich nicke. Ich weiß nun: Ruhe ist kein Ort. Sie ist eine Entscheidung. Und sie beginnt immer mit einem Akt der Hilfe.

Mit herzlichem Dank für deine Begleitung auf dieser märchenhaften Reise,
Dein Reisender durch die Welt der Magie und abenteuerlustiger Geschichtenerzähler

*Der geneigte Leser möge uns nachsehen, dass wir aus Datenschutzgründen, an dieser Stelle nicht weiter ausführen, in welchem Land, zu welcher Zeit und unter welchen Umständen sich die „verhexte Oase der Ruhe“ einst befand. Vieles hat sich verändert seit jener Reise, Orte verschwanden in Sand und Sturm, Namen wurden verschluckt von Schweigen und Krieg, und so manche Richtung ist heute eine andere. Es mag sein, dass der Kompass inzwischen eine andere Wahrheit zeigt. Doch wer es in seinem Herzen hört, findet den Weg vielleicht dennoch.

Quellenangaben:
Inspiriert von Jules Vernes abenteuerlichen Reisen ins Ungewisse.
Romanen über Reisen und Abenteuer von Jules Verne
alten Märchen und Sagen nicht nur aus dem Königreich Sachsen
Meyers Konversations-Lexikon, 3. Auflage 1874–1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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