Tod in öden Mauer
Ich ging fürbaß, und wie ich ging, da sah ich vor mir liegen auf freiem Platz ein großes Schloß, die Giebel hoch aufstiegen. Verschlossene […] Mehr lesen
Mehr lesenUnterwegs in Deutschland
Ich ging fürbaß, und wie ich ging, da sah ich vor mir liegen auf freiem Platz ein großes Schloß, die Giebel hoch aufstiegen. Verschlossene […] Mehr lesen
Mehr lesenEin guter Jahrgang muss diese Traubenernte bringen, und der Wein, wie ich deinen Kuss, wird die Kraft des Feuers durchdringen! Wein zu deinem Kopf, […] Mehr lesen
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Wir sind jetzt also in civilisirten Landen? fragte der Jäger. - Civilisirt? Herr Dick, was denken Sie sich? Von Einwohnern ist noch nichts zu sehen. - Bei der Schnelligkeit, mit der wir fortkommen, wird auch das nicht lange dauern, entgegnete Fergusson. - Sind wir noch im Negerlande, Herr Samuel? - Noch immer, Joe, und dann kommen wir zu den Arabern. - Zu den Arabern, Herr Doctor? Zu richtigen Arabern mit Kameelen? - Nein, ohne Kameele; diese Thiere sind hier selten, wenn nicht gar unbekannt; man trifft sie erst einige Grade nördlicher an. - Das gefällt mir nicht. - Warum denn, Joe? - Weil sie uns bei widrigem Winde nützlich werden könnten. Es kommt mir nämlich ein Gedanke, Herr Doctor. Man könnte sie an die Gondel spannen und sich von ihnen in's Schlepptau nehmen lassen. - Mein armer Joe, diesen Gedanken hat schon ein Anderer vor Dir gehabt, und er ist von einem sehr geistreichen, französischen Schriftsteller* durchgeführt worden ... allerdings nur in einem Roman. Reisende lassen sich im Ballon von Kameelen ziehen, es kommt ein Löwe, der die Kameele verschlingt, das Sattelzeug gleichfalls verspeist und nun an ihrer Stelle ziehen muß, und so dann weiter. Du siehst, daß dies Alles in's Genre der höhern Phantasie gehört, und nichts mit unserer Beförderungsart gemein hat.
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>
Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>
Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>
Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>
Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>
Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>
Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>
Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>
Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>
Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>
Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>
In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>
In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>
Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>
Hügeldorf ist mehr lesen >>>
Die mehr lesen >>>
Ich ging fürbaß, und wie ich ging, da sah ich vor mir liegen auf freiem Platz ein großes Schloß, die Giebel hoch aufstiegen. Verschlossene Fenster, überall. Ein Schweigen und ein Trauern; es schien, als wohne der stille Tod in diesen öden Mauern. Dort vor dem Tor lag eine Sphinx, ein Zwitter von Schrecken und Lüsten, der Leib und die Tatzen wie ein Löw', ein Weib an Haupt und Brüsten. Herz was ist das, was ist das Besondere daran? Hero, der König, ist sauber gewest, das kann nit widersprochen werden, sauber am Leib, sauber an der Seel, sauber vor Gott, sauber vor der Welt, sauber auswendig, sauber inwendig, sauber in Gedanken, sauber in Worten, sauber in Werken, und ist doch derjenige Herodes gewest, welcher seines Bruders Weib gehabt, ist der Herodes gewest, der so viel auf das Tanzen gehalten, ist der Herodes gewest, welcher so viel unschuldige Kinder erwürgen lassen, ist der Herodes längst vergessen? frag nicht lang, der nagende Gewissenswurm in seinem Busen, das verletzte Gewissen hat ihn daran gemahnt, darum ist das böse Gewissen einPrügel, was mehr? ein Igel, was mehr? eineLaus, was mehr? eine Maus, was mehr? einHahn, was mehr? ein Zahn, was mehr? einHund, was mehr? eine Wund, was mehr? einDorn, was mehr? ein Horn, was mehr? eineRegel, was mehr? ein Egel, was mehr? eineSag, was mehr? eine Waag, was mehr? einSturm, was mehr? ein Wurm. O eine verfluchte Niederkunft der Sünd! Bei dem Hündel des Tobiä hat es doch bisweilen geheißen: gusch! bei den Hunden des reichen Prassers, welche dem armen Lazaro das Geschwür geleckt, hat es doch zu Zeiten geheißen: gusch! bei den Hunden, welche der stolzen Jezabel die Beiner abgenagen, hat es doch zuweilen geheißen: gusch! aber bei dem bösen und bellenden Gewissen heißt es niemalen gusch! sondern spat und fruh, schreit immerzu, gibt nie eine Ruhe, was nur einer thue. […] Mehr lesen >>>
Ein guter Jahrgang muss diese Traubenernte bringen, und der Wein, wie ich deinen Kuss, wird die Kraft des Feuers durchdringen! Wein zu deinem Kopf, Feuer zu deinem Herzen! Mein Vergnügen, dein Schmerz, mein Herz! Singen wir unsere Ohnmacht der Sirene, von der wir glauben, dass sie uns hören wird! Lasst uns alle Schranken brechen, alle Angst vor dem Feind, jedes Verlangen nach dem anderen! Vergessen wir nicht die leere Straße in dieser Hitze des Sommers, wenn die Weinberge unsere Zungen küssen voll Wein in deinem Glas und Feuer in deinem Herzen! Lasst uns alle Schranken brechen, alle Angst vor dem Feind, jedes Verlangen nach dem anderen! Mein Vergnügen, dein Schmerz, mein Herz! Lasst uns unsere Ohnmacht der Sirene vorsingen, von der wir glauben, dass sie uns hört! Brechen wir alle Schranken, alle Angst vor dem Feind, jede Sehnsucht nach dem anderen! Vergessen wir nicht die leere Straße in dieser Hitze des Sommers, wenn die Weinberge unsere Zungen küssen, voll Wein im Glas und Feuer im Herzen! Lasst uns nicht vergessen, dass die christliche Existenz mit der Liebe beginnt, rein und hasserfüllt wie der Tod! Und so singen wir nun vom Tod dem fernen und wüsten Mond und auch dem Liebenden, oh Liebende! Tod all jenen Leidenschaften, unserem rationalen Teil von uns und die unsere Sinne mit Worten überfrachtet haben! Freiheit und große Freude jetzt! Und wir freuen uns über unsere letzten Gedanken, denn sie sind nicht trocken und dumpf, sondern an dich freuen wir uns! Wir denken an Jesus, so gerecht wie unsere Mutter! Selig ist, wer den Mond verbirgt, in verborgenen grünen oder silbernen Feldern. Oder mit dem Schatten eines Schlosses auf seiner Stirn! Und die Geister unter den Bäumen, die Reiten hier in all ihrer stillen Anmut Und die Seele lässt uns die Leere nicht vergessen. Gesegnet ist, wer den Mond gesehen, in verborgenen grünen oder silbernen Feldern. […] Mehr lesen >>>
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