Manche Wände flüstern
Zwischen grauen Pfeilern, an Betonwänden, wo sonst nur Wind und Abgase verweilen, beginnt eine andere Art von Poesie zu sprechen - eine, die nicht […] Mehr lesen
Mehr lesenUnterwegs in Deutschland
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Internet-Magazin Fleisch Geschichte Barometer Aufbruch Orkan ...
Ein köstlicher Abend. - Joe's Küche. - Erörterung über rohes Fleisch. - Geschichte von James Bruce. - Das Bivouak. - Joe's Träume. - Das Barometer fällt. - Das Barometer steigt wieder. - Vorbereitungen zum Aufbruch. - Der Orkan.
Der Abend war herrlich, und die drei Freunde brachten ihn, nachdem sie sich an einem Mahle gelabt hatten, unter dem frischen Laub der Mimosen zu. Thee und Grog wurden heute nicht gespart.
Kennedy hatte das kleine Paradies nach allen Seiten hin durchsucht und gefunden, daß sie die einzigen lebenden Wesen auf diesem Gebiete waren. Sie streckten sich auf ihre Decken aus und erfreuten sich einer friedlichen Nacht, die ihnen Vergessen der überstandenen Leiden brachte.
Am Morgen des 7. Mai leuchtete die Sonne in ihrem hellsten Glanz, aber ihre Strahlen vermochten nicht, das dichte Laubwerk zu durchbrechen. Da Lebensmittel in hinreichender Menge vorhanden waren, beschloß der Doctor, an diesem Orte einen günstigen Wind abzuwarten.
Joe hatte seine tragbare Küche hierher transportirt, und versuchte eine Masse culinarischer Combinationen, bei denen er das Wasser mit sorgloser Verschwendung benutzte.
Oft wenn ich bläuliche Streifen Seh über die Dächer fliehn, Sonnenschein draußen schweifen, Wolken am Himmel ziehn: Da treten mitten im Scherze Die Tränen ins Auge mir, Denn die mehr lesen >>>
So manche, die sich glühend in bittrer Qual verzehrt und dieser Welt entfliehend nach dir sich hingekehrt, die hülfreich uns erschienen in mancher Noth und Pein. Wir kommen mehr lesen >>>
Still harren, ihres Schmucks entkleidet, die Buchenhöh'n der Abendruh, die Wiese liegt schon abgeweidet, den Weiher deckt der Nebel zu. Vor Jahren unter diesen mehr lesen >>>
Was mir das Reinste schien und Beste, begraben liegt's im Flammenschoß. Am glühend heißen Aschenreste harre ich schauernd atemlos des lichten Wunders, das mehr lesen >>>
Im Frieden von Schönbrunn 1809 wurden von Österreich an Sachsen einige böhmische Enclaven in der Lausitz abgetreten, so wie in demselben Jahre mehr lesen >>>
Ein unscheinbares Fragment einer alten Karte, verborgen zwischen vergessenen Seiten, führt in ein Gebiet, das auf keiner Landkarte mehr mehr lesen >>>
auch wenn alle Anderen zu Grunde gingen! Vor ihm dehnte sich das sandige Ufer, das rechts von der Flußmündung mit einer Reihe mehr lesen >>>
einen so weiten Gesichtskreis, daß man ihn fast ein Meer hätte nennen können; die Entfernung zwischen den beiden mehr lesen >>>
Der Montagmorgen begann wie jeder andere, doch ein ohrenbetäubendes Krachen riss die Routine in Stücke. mehr lesen >>>
Als aber die äußerste Linke an das Ministerium das Verlangen nach Vorlegung eines mehr lesen >>>
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"Also nicht wegen deiner Figur sondern Fasten wäscht die Seele wieder rein mehr lesen >>>
nix das sagen, nix so sprechen. Jim nix wollen haben Kopf in Mund, mehr lesen >>>
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Zwischen grauen Pfeilern, an Betonwänden, wo sonst nur Wind und Abgase verweilen, beginnt eine andere Art von Poesie zu sprechen - eine, die nicht gedruckt wird, sondern gesprüht, geritzt, gebrüllt oder geflüstert. Im Halbschatten einer verlassenen Autobahnbrücke offenbart sich ein Geflecht aus Farbe, Form und Gefühl, das mehr ist als nur Streetart: Es ist ein geheimer Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Körper und Sehnsucht, Eleganz und Asphalt. Hier begegnen wir nicht nur modernen Zeichen, sondern auch alten Kunstformen - Lyrik, Epigramm, Sinngedicht, erotische Elegie - aufgetragen mit Sprühnebel und Einsamkeit. Was wie Schmiererei beginnt, wird zu einer Galerie der gebrochenen Herzen und lauernden Wünsche. Ein Satz jagt den nächsten, kurz und scharf wie ein Atemzug im Winter. Ein Blick auf die weibliche Figur, eingefroren in einer Pose zwischen Andeutung und Anklage, stellt Fragen, die kein Lexikon beantwortet. Wer hat sie hier gemalt? Und was wollte sie sagen - mit dieser Haltung, dieser Andeutung, dieser Spur von Trauer im Farbverlauf ihrer Lippen? Ist sie ein Abbild? Oder ein Vorwurf? Vielleicht ein Echo aus einer anderen Zeit, das in Neon auf Beton seinen Weg zurück sucht? Die Grenzen zwischen Kunst und Kitsch, zwischen Gedicht und Graffiti verschwimmen wie feuchte Farbe auf kaltem Stein. Wer hier verweilt, der liest nicht nur Verse, er hört sie - aus den Rissen der Wand, aus den Schatten zwischen den Pfeilern. Worte wie zufällig hingeworfen, und doch zielsicher in ihrer Wirkung. Als ob jemand ein altes Prosawerk aufgeschnitten und die Sätze neu zusammengesetzt hätte - mit mehr Gefühl, mehr Fleisch, mehr Körper. Und irgendwo im Hintergrund, leise, aber eindringlich, fragt ein letzter Satz in bröckelnder Schrift: Was, wenn dein letzter Gedanke ein Reim war? Wer jetzt weitergeht, verlässt den Ort mit mehr als nur einem Bild im Kopf. Vielleicht auch mit einem neuen Gedicht im Herzen. Oder dem Bedürfnis, in der nächsten Nacht selbst eine Wand zu finden - und zu antworten. […] Mehr lesen >>>
Berühmt ist die Damastweberei von Groß- und Neuschönau. Die Produktion von Baumwollmusselin und Weißstickerei ist im Vogtland angesiedelt, die Strumpfwirkerei in […]
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