Conti-Cup

Unterwegs in Deutschland

Winterbeginn

Ein schneller Sturm faucht durch die Morgengrauen, die Bergesgipfel wurden eingeschneit vom Tau, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. Die […] Mehr lesen

Mehr lesen

Du hast das Kauf

Nun hast du das Kaufgeld, nun zögerst du doch? Blutfinstrer Gesell, was zögerst du noch? Schon sitze ich harrend im Kämmerlein traut, und […] Mehr lesen

Mehr lesen

Ich bin noch nie in

erkenne dieses Fleisch doch bereits am Geruche; also muß ich es auch schon in andern Ländern gegessen haben. Was ist es für ein Tier? Es ist […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Internet-Magazin Hund Kopf Affen Sinn Entfernung ...

Reise ins Herz der Finsternis zu den Schatten der Sterne.

Ein unerwartetes Licht bricht durch die erdrückende Dunkelheit

Die Nacht war ein schwarzer Abgrund, der jede Hoffnung verschlang, ein Reich, das selbst die Sterne zu fürchten schienen. Lorcan saß regungslos auf der hölzernen Plattform hoch oben im Baum, das Nachtglas in der Hand, die Luft war erfüllt von der Feuchtigkeit des Waldes. Ein flüchtiges Licht durchbrach die Dunkelheit, ein silbriger Blitz, der die Baumwipfel erhellte und Lorcans Herz einen Schlag aussetzen ließ. Es war kein gewöhnliches Licht, kein Stern, keine Laterne, sondern etwas Fremdartiges, das tief in ihm ein Gefühl des Unbehagens weckte. Sekunden später war es verschwunden, und der Wald war wieder ein Gefängnis aus Schatten und Stille. Er lauschte, die Geräusche der Nacht wirkten wie eine lebendige Präsenz, das Knarzen der Äste, das Rascheln der Blätter, als ob der Wald selbst atmen würde. Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken, als er das Licht zu vergessen versuchte, doch es hatte sich in sein Bewusstsein eingebrannt.

Ein unnatürlicher Pfiff reißt die Stille der Nacht entzwei

Ein plötzlicher, gellender Pfiff durchschnitt die Luft, eine Mischung aus dem Schrei eines Raubvogels und dem Klagelaut eines sterbenden Tieres. Lorcan zuckte zusammen, das Nachtglas fiel beinahe aus seiner Hand, und sein Atem stockte. Er spannte die Muskeln, das vertraute Gewicht seines Bogens gab ihm einen trügerischen Halt. Der Pfiff war weder zufällig noch natürlich, er war eine Botschaft, eine Warnung, dass sie nicht allein waren. Lorcan richtete das Nachtglas erneut auf den Boden, sein Blick wanderte über die Schatten, die vom Mondlicht geworfen wurden. Er entdeckte nichts, doch das Gefühl, beobachtet zu werden, blieb wie ein stechender Schmerz in seinem Nacken. Der Pfiff war verstummt, doch seine Wirkung hallte in ihm nach, während er versuchte, die Bedrohung zu lokalisieren.

Schemenhafte Gestalten bewegen sich wie Raubtiere im Schatten

Die Wolken zogen sich zurück, der Mond sandte ein mattes Licht durch die Baumkronen, und Lorcan sah sie. Die Schatten bewegten sich, schlängelten sich durch das Unterholz wie Geister, lautlos und mit einer unheimlichen Präzision. Ihre Bewegungen waren keine von Menschen, sie waren geschmeidig, fast wie tanzende Flammen, doch in ihrer Form lag etwas Groteskes. Lorcan zählte mindestens fünf von ihnen, doch sie waren überall, schienen aus der Dunkelheit selbst geboren. Er kletterte langsam zur Plattform hinauf, wo seine Gefährten schliefen, die Hände zitterten, als er den Griff seiner Waffe umfasste. Er wusste, dass sie keine Zeit hatten, lange zu planen. Die Schatten waren nah, zu nah.

Die Hundskopfaffen das Erbe eines vergessenen Zorns

Lorcan weckte seine Gefährten. Neema, die jüngste unter ihnen, war als erste wach, ihre Augen blitzten vor Alarmbereitschaft, während Bane, ein erfahrener Kämpfer mit Narben aus unzähligen Schlachten, ruhiger reagierte. Lorcan erzählte, was er gesehen hatte, und seine Stimme war ein Flüstern, als ob jedes Wort die Kreaturen anlocken könnte. "Es sind die Hundskopfaffen", sagte er schließlich, und seine Worte ließen die beiden anderen erstarren. Er erzählte, was er wusste, Geschichten, die er als Kind gehört hatte, von einem alten Tempel, tief im Herzen des Waldes, einem Ort, der von den Göttern verlassen und von diesen Kreaturen übernommen worden war. Sie waren nicht nur Tiere, sie waren Wächter, die mit einem Fluch belegt waren, um jeden zu vernichten, der ihren Wald betrat. Ihre Augen, so sagte man, leuchteten rot, weil sie die Seelen ihrer Opfer in sich trugen. Ihr Blut war schwarz wie die Nacht, und ihr Zorn war unendlich. Lorcan sah in die Gesichter seiner Gefährten und wusste, dass sie die Wahrheit seiner Worte fühlten, auch wenn sie keine Beweise brauchten.

Ein Fremder mit einem dunklen Geheimnis bringt Rettung

Die Dunkelheit verdichtete sich, und Lorcan hörte Schritte, die sich der Plattform näherten. Eine Gestalt trat aus den Schatten, hochgewachsen und in einen schwarzen Umhang gehüllt, das Gesicht verborgen. Der Fremde sprach mit ruhiger, tiefer Stimme: "Ihr seid in großer Gefahr, die Affen haben eure Fährte aufgenommen. Wenn ihr überleben wollt, folgt mir." Neema wollte protestieren, doch Lorcan hielt sie zurück. Der Fremde strahlte keine Feindseligkeit aus, doch etwas an ihm ließ Lorcan das Blut in den Adern gefrieren. Sie folgten ihm, durch Dornen und dichtes Unterholz, immer tiefer in den Wald hinein. Unterwegs erzählte der Fremde von einem Artefakt, das die Hundskopfaffen beschützten, einem Relikt, das Macht über Leben und Tod verlieh. "Es ist der Grund, warum sie hier sind", sagte er, "und ihr habt sie geweckt."

Eine verzweifelte Flucht durch die endlose Nacht

Die Schreie der Affen kamen näher, ihr Knurren war wie das Heulen eines Sturms, und die Gruppe musste rennen, um zu überleben. Der Fremde hielt plötzlich an und sagte: "Geht weiter. Ich werde sie aufhalten." Er zog ein langes Schwert, dessen Klinge im Mondlicht glitzerte, und verschwand in den Schatten. Lorcan und die anderen rannten weiter, ihre Schritte hallten in der stillen Nacht wider, und die Schreie der Affen wurden immer lauter. Sie erreichten eine Lichtung, wo der Himmel offen war, der Mond war ihr einziger Verbündeter. Doch die Affen waren nicht weit, ihre glühenden Augen leuchteten in der Dunkelheit, und Lorcan wusste, dass die Flucht noch nicht vorbei war.

Das letzte Licht des Mondes bleibt ein schwacher Hoffnungsschimmer

Die Ebene vor ihnen war endlos, ein offenes Feld ohne Schutz, und die Schreie der Affen waren verstummt. Doch Lorcan wusste, dass die Stille trügerisch war. Sie waren noch immer in Gefahr, die Dunkelheit hatte sie nicht freigegeben. Der Mond leuchtete hell, doch es war ein kaltes, distanziertes Licht, das keine Wärme brachte. Lorcan sah zurück zum Waldrand, doch der Fremde war nirgendwo zu sehen. Neema fragte: "Was tun wir jetzt?", und Lorcan hatte keine Antwort. Sie mussten weitergehen, doch wohin? Der Schatten des Waldes verfolgte sie, die Affen waren nah, und das Licht des Mondes war ihr einziger Trost, schwach und fern.

Das Geheimnis des Artefakts enthüllt die Quelle des Zorns

Die Schreie der Hundskopfaffen hallten durch die Bäume, doch für einen Moment blieb die Gruppe stehen, erschöpft, die Dunkelheit um sie herum ein pulsierender Mantel der Angst. Lorcan erinnerte sich an die Worte des Fremden, seine kryptischen Hinweise auf ein Artefakt, das diese Kreaturen beschützten. "Was ist das Artefakt?", fragte Neema mit zittriger Stimme, ihr Atem kondensierte in der kalten Luft. Bane, der sonst so ruhige Krieger, blickte unruhig umher, bevor er antwortete: "Es ist mehr als ein Relikt. Es heißt, es sei ein Fragment der ersten Flamme, die die Götter den Sterblichen stahlen, um die Dunkelheit zu erhellen." Lorcan ließ die Worte sinken, während er über die Geschichten nachdachte, die er als Kind gehört hatte. Das Artefakt, ein leuchtender Kristall, war in einem alten Tempel verborgen, tief im Herzen des Waldes. Es hieß, wer es besäße, könnte die Dunkelheit kontrollieren, doch der Preis war hoch. Die Götter hatten die Hundskopfaffen erschaffen, um es zu bewachen, ein endloser Fluch, der sie an den Tempel und die umliegenden Wälder band. Die Gruppe spürte, dass das Artefakt nicht nur ihre Rettung, sondern auch ihr Verderben bedeuten könnte.


Mit einer Prise Magie und einem Funkeln aus dem Reich längst vergessener Legenden,
Ihr Weltenbummler der Mythen und Wächter des Unerklärlichen.

uwR5


*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen Jahrhunderte, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den unheimlichen Schatten der Wälder des Miriquidi und den Flüstern längst vergangener Legenden.
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

weiterlesen =>

Reisen und Erholung - Willkommen bei Conti-Cup!

Schweigende Vergänglichkeit

Eine Welt ist in Eis erstarrt. Nicht nur der Bach, der wie eine gläserne Schlange erstickt im Wald liegt, sondern das Leben eines Mannes, gefangen unter einer klaren, harten Schicht der mehr lesen >>>

Der Mond am Himmel und diese

Verona wird anders nach Mitternacht. Die Steine der römischen Arena speichern noch das Echo längst verstummter Gladiatorenrufe, während der Adige dunkle Geheimnisse unter mehr lesen >>>

Düstere Odyssee eines in der

Ein gewöhnlicher Freitag neigt sich dem Ende zu, ein leises Summen begleitet den Abschied der Arbeitswoche. Es ist das Geräusch einer Maschine, die aus dem Nichts mehr lesen >>>

Dresden Gruna zwischen den

In Dresden, einer Stadt, wo vergessene Brötchen und übersehene Kuchen die Straßen füllen, erwacht eine Geschichte zum Leben, ein stummes Zeremoniell aus mehr lesen >>>

Die unsichtbaren Grenzen im

Dresden liegt nicht mehr da, wo es einmal lag. Es hat sich verschoben, Schicht um Schicht, und nur an wenigen Stellen bricht die Vergangenheit noch mehr lesen >>>

Wanderung durch eine Nacht

Der Sonntagabend stirbt in Dresden einen langsamen, nassen Tod, als sich ein einsamer Spaziergänger auf den Weg über das Blaue Wunder mehr lesen >>>

Das Haus gegenüber kennt

Die Straße schlief nie wirklich. Selbst um drei Uhr morgens, wenn der letzte Nachtbus schon längst durchgerattert war, blieb mehr lesen >>>

Eine klimakatastrophische

Dresden, Silvester. Ein unerschrockener Spaziergänger trotzt den warnenden Vorhersagen von Sturmböen und macht sich mehr lesen >>>

Seevorstadt-Ost Großer

Dresden ist eine Stadt offenkundiger Schönheit, doch ihre wahre Geschichte findet sich nicht in mehr lesen >>>

Kleinluga, Maltengraben,

Der Stadtlärm weicht, ein neuer Weg, der tiefen Geheimnissen und uralten vergangenen Tagen, tut mehr lesen >>>

Spaziergang durch Weißig,

Ein anhaltender Regen verwandelt das Dorf Weißig in eine Welt aus grauem Schimmer und mehr lesen >>>

Was die Stadt dir zeigen will

Dresden ist mehr als Barock und geborstenes Porzellan, mehr als mehr lesen >>>

Das alte Lied der neuen

Dresden bei Nacht ist mehr als Barockfassaden und Elbflair. Dresden mehr lesen >>>

Das System lernte zu seufzen

Stellen Sie sich eine Stadt vor, die atmet, doch ihr mehr lesen >>>

Drei senkrechte Busse für

Ein grauer Nebel des Krieges hüllt die mehr lesen >>>

Das Silber in den Pfützen

In der Stadt, in der Leo lebt, hat mehr lesen >>>

Eine Reise zu Dresdens

Dresden ist eine Stadt mit mehr lesen >>>

Dresden Geschichte und seine

Man sagt, Dresden mehr lesen >>>

Wenn alte Geschichten eine

In mehr lesen >>>


Created by www.7sky.de.

Winterbeginn eingeschneit vom Tau

Ein schneller Sturm faucht durch die Morgengrauen, die Bergesgipfel wurden eingeschneit vom Tau, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. Die Einsiedler sollen, wie der erstarrte Fluß aus Eis, am Strand stehen verbleiben, wie auch ihre Phantasien fangen alle Schneeflocken erfolglos im Kreis. So wie das Wintertreiben, voll Trauer wie Bürde, sehe ich irreale Begierige höllische Kurve, nicht inbegriffen Wunsch um ihre Verlassenheit berichten, die Hundekalt hat Pflanze ebenso wie Pflanze vertrieben. An den Fensterscheiben war ein Prickeln und Befühlen, das von den anprallenden Schneeflocken herrührte wie dem leisen Pulsieren einer Pfote vergleichbar war. Auf kombinieren Schlag erwachte er mit einem tiefen Ächzer wie auch starrte brennenden Auges in deine mickrigen Dunkelheit. Sie nickte dem Fenster zu und grüßte mit der Hand. Deborah sitzt, als ob kaum etwas geschehen wäre, ruhig auf dem Hocker. Aus dem Nachbarraum hörte er die gleichförmigen Atemzüge des ruhenden Weihnachtsmannes; maximal befremdlich schallte dies Luft holen des andern Menschen in der Nacht, wie ein drohendes Geflüster: hüte uns, hüte mich. Er mochte vier bis 5 Std. geschlafen haben, wie sich sein schweres Herumliegen in ein unruhiges Herumwälzen abwandelte. Ungeachtet des Sinnens dämmerte Knecht Ruprecht bald ein ebenso wie nahm sein aufgewühltes Gemüt in einen Nachtruhe herüber. Ich hatte bereits sehr lange Zeit kein solches Empfinden mehr gehabt. Doch wie gestern schon vollzogen, vermochten jeder wenigstens eine Menge, an enormen Schneeflocken erinnernde Mauserfedern bestaunen, die sich Piepmatz in einen frühen Vormittagsstunden herausgeputzt zur Verfügung stellte. Ihre Augen wurden trocken und leer wie zwei dunkle Stückchen Glas. Es fühlte sich so gut an, als wäre heutzutage Weihnachtsfest. Auch beim Anfang der Radltour vermochten man nur auf das lücke Nest verweisen. Da das windstille Wetter bisschen mithalf, blieb das zarte Federvolk lange Zeit im Nest, ehe ein laues Lüftchen die schneeweiße Herrlichkeit über die Dachtypen davontrug. […] Mehr lesen >>>


Du hast das Kaufgeld

Nun hast du das Kaufgeld, nun zögerst du doch? Blutfinstrer Gesell, was zögerst du noch? Schon sitze ich harrend im Kämmerlein traut, und Mitternacht naht schon – es fehlt nur die Braut. Viel schauernde Lüftchen vom Kirchhofe wehn; ihr Lüftchen! habt ihr mein Bräutchen gesehn? Viel blasse Larven gestalten sich da, umknicksen mich grinsend und nicken: O ja! Es mußte nahe an Mitternacht sein. Ein wilder, schwarzer Bart und starrende schwarze Haare ließen nur wenig vom Antlitz erkennen, aus dem tiefliegende große Augen starrten. Um den Hals trug er eine schwere Stachelkette. Langsam und leise kroch der Fremde höher. Er hatte um die Lenden ein Ziegenfell geschlungen, sonst war er nackt. So weit war der Gürtel des Orion schon gewandert, der nach Sonnenuntergang gerade dem Höhleneingang gegenüber erglänzte. Eine Stachelkette hing ihm auch über die Brust herunter und verwundete ihn wohl bei jedem Schritt. Als der Fremde Anstalten traf, die Höhle zu betreten, machte Hierax eine hastige Bewegung. Da tauchte plötzlich vor ihm im hellen Mondschein ein furchtbares Gesicht auf. Er schlief nicht ein. Ein hochgewachsener Mann von fünfundzwanzig Jahren erhob den Kopf vorsichtig wie ein Dieb über die Schwelle der Grabhöhle. Es war umgeben von breiten und tiefen Graben, über welche gegen Mitternacht eine Brücke in die Stadt führte. Von da führte eine steinerne Treppe aufwärts so breit, daß zwei Reiter nebeneinander hinaufreiten konnten. Die Zeichen dieses ritterlichen Sinnes sprachen sich auch in andern Teilen des Gebäudes aus. Von der Größe dieser fürstlichen Halle zeugt die Aussage der Chronisten, daß man bei feierlichen Gelegenheiten dort oft zwei- bis dreihundert Tische gedeckt habe. Das Schloß der alten Herzoge von Württemberg stand übrigens an derselben Stelle und war in Plan und Ausführung nicht sehr verschieden von Christophs Werk, nur daß es zum größten Teil aus Holz gebaut war. Die Halle im unteren Teil des Schlosses war hoch und gewölbt wie eine Kirche, daß die Ritter in dieser Tyrnitz bei Regentagen fechten und Speere werfen und sogar die ungeheuren Lanzen ungehindert darin handhaben konnten. […] Mehr lesen >>>


Ich bin noch nie in Kurdistan gewesen und

erkenne dieses Fleisch doch bereits am Geruche; also muß ich es auch schon in andern Ländern gegessen haben. Was ist es für ein Tier? Es ist Bär. Habe ich recht? Ja wirklich, du kennst es! rief er erstaunt. Ich kenne es noch besser, als du meinst. Ich habe noch nicht in diese Schüssel geblickt und wette dennoch mit dir, daß das Fleisch die Tatze vom Bären ist! Du hast es erraten! Nimm und iß! Nun ging es an das Erzählen von Jagdgeschichten. Der Bär ist in Kurdistan allerdings sehr häufig anzutreffen, aber bei weitem nicht so gefährlich, wie der große graue Petz von Nordamerika. Zu den gedämpften Bärentatzen gab es ein dickes Mus von gedörrten Birnen und Pflaumen, dem ein gepanzertes Gericht folgte, nämlich gesottene Krebse, zu denen eine Zuspeise gereicht wurde, die mir sehr fremd und kompliziert erschien. Ich erlaubte mir, mich zu erkundigen, und die Frau des Vorstehers gab mir bereitwillig Auskunft: Nimm Kürbisse und koche sie zu Brei, meinte sie. Aber nicht lange blühte die gotische Kirche; Krieg und Zwietracht im Inneren und die religiösen und persönlichen Interessen der Stammeshäuptlinge trugen zu ihrer Schwächung bei. Es war mein Stolz und ich wurde viel darum beneidet. Es gelang ihnen, den Stein unbemerkt zu erreichen und hinter denselben zu kommen. Fritigern, ein Römerfreund, wurde Wulfilas Anhänger; während der stolze Athanerich das römische Jnoch ebenso verschmähte wie das der Evangelien. Mokaschi drehte sich um, und seine Krieger thaten dasselbe. Old Shatterhand hatte diese Scene mit einem Lächeln der Befriedigung betrachtet. Die indianische Höflichkeit verbot den andern, sein Schweigen mit einem Worte zu brechen. Er schob die ihm im Wege Stehenden auseinander und eilte in sein Zelt. Ein Wagen, der das formlose Ebenbild Thors oder vielleicht auch Wotans trug, wurde in feierlichem Zug durch die Straßen des Lagers gezogen; und die Abtrünnigen, die sich weigerten, den Gott ihrer Väter anzubeten, wurden auf der Stelle mitsamt ihren Familien in ihren Zelten verbrannt. Die Anwesenden harrten still, ohne ein Wort zu sprechen. Eine erste Probe für die Glaubensfestigkeit der Neubekehrten waren die von ihm veranlassten Verfolgungen. […] Mehr lesen >>>


Nutze die Zeit für Conti-Cup - Urlaubszeit ist Reisezeit in Sachsen - Deutschland - Europa

Das dürre ausgetrocknete die von der Hitze rissig geworden war; es schien verlassen; nur hie und da zeigten sich einige Spuren von Karawanen, wie gebleichte, halb abgenagte […]
Das Lied spricht: Ich wollte ihr insgeheim ins Ohr flüstern, was in mir die ganze Zeit lebt und atmet. Ich bin das Licht, du bist die Finsternis. Ich bin die Flamme […]
Mond in zackiger Wolke Hu, wie glutig Der Mond in zackiger Wolke rollt! Gleich der Augenkugel blutig Von feuerschwangrem Drachen Mit aufgerissenem Rachen! Das Auge […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Kühne Kran- und Baggerbetrieb

Kühne Kran- und

Impressum Kuehne - Kran- und Baggerbetrieb in Großschirma ST Obergruna Dorfstr. 20 Bei Baumaßnahmen, aber insbesondere bei Fenstersanierungen, kommt es immer wieder […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Satzung des Zuckerstachel e.V.

Satzung des

Vor dem Hintergrund der beabsichtigten Satzungsänderung veröffentlichen wir die noch gültige Fassung der Vereinssatzung vom 19.06. 2002. Es wird darauf hingewiesen, […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Absätze der Stiefeletten klippern und klappern

Absätze der

Ebony, eine ungewöhnliche Frau von unbestreitbarer Weisheit, stand allein am Strand und blickte mit ihren stählern, königsblauen Augen über das dunkelblaue […]