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Internet-Magazin See Nacht Insel Aequator Flagge ...

Karagwah am Ukerewe See.

Eine schwärende Naht am Himmelsgürtel und das pochende Licht im schwarzen Wasser.

Der Äquator gleicht einer Naht, die zwei Hälften der Welt zusammenhält, doch hier, auf dieser Insel, fühlte sie sich an wie eine schwärende Wunde. Die Luft brodelte, ein träger, fauliger Dunst, der sich über den See legte. Dieses Gewässer hatte keinen Namen auf den Karten. Es war nur ein Fleck Blau, umgeben von undurchdringlichem Grün, das das Sonnenlicht verschluckte und nachts ein Dunkel ausspie, so absolut, dass es den Horizont löschte. In dieser Dunkelheit begann es zu pulsieren. Ein Licht. Ein systematisches, forderndes Blinken, das gegen die schwarze Samthaut der Nacht stach. Es kam von der anderen Seite. Es wartete.

Ein geborstenes Boot im seichten Schlamm und das weiße Rauschen der Verlassenheit.

Elias’ Hand zitterte nicht, als er die letzte Wasserprobe versiegelte. Die Unruhe saß tiefer, in den Fasern seiner Muskeln, ein Nachbeben der ständigen Feuchtigkeit. Sara wischte sich Schweiß von der Oberlippe, ein schneller, nervöser Zug. Ihr Blick wanderte immer wieder zum Ufer, wo Ben mit verschränkten Armen stand. Ihr Boot, eine angejahrte Aluminiumschale, lag mit eingeschlagenem Steuerbordseitengang im seichten Schlamm. Das Funkgerät antwortete nur mit weißem Rauschen, ein gleichmäßiges Zischen wie der Atem des Dschungels. Sie waren seit zweiundfünfzig Stunden gestrandet. Die Vorräte rechneten sie in Mahlzeiten, nicht mehr in Tagen. Der See, ihr Forschungsobjekt, war nun ihr Gefängnis. Sein Wasser spiegelte das bleiche Gewölk, eine trügerische Ruhe.

Drei Blitze und zwei Blitze in der plötzlichen Stille des nächtlichen Chors.

Die erste Nacht war wie eine physische Gewalt. Das Kreischen der Insekten formte eine wandlose Kuppel über ihnen. Dann, gegen Mitternacht, erlosch das Geschrei für einen Herzschlag. In dieser plötzlichen Stille sahen sie es. Ein weißer Lichtpunkt, messerscharf, auf der gegenüberliegenden Uferlinie. Drei Blitze. Pause. Zwei Blitze. Das war kein Naturphänomen. Ben sprang auf, sein Stuhl kippte rückwärts in den Sand. „Da!“, rief er, seine Stimme übertönte das wieder einsetzende Gezirpe. Elias sagte nichts. Er zählte die Intervalle. Ein Muster. Eine Absicht. Das Licht erlosch für zehn Minuten, dann begann die Sequenz von neuem. Es rief. Es rief genau sie.

Der Streit um das fremde Licht und der Aufbruch in den baumgrünen Magen der Insel.

Am nächsten Tag herrschte ein schwelender Streit. Ben bestand darauf, das Signal zu untersuchen. Eine Chance auf Rettung, auf andere Menschen. Sara argumentierte mit rationeller Kälte. Es konnte eine Falle sein. Ein Trick von Schmugglern. Sie mussten Energie sparen, sich auf Reparaturversuche konzentrieren. Elias lauschte dem Hin und Her und beobachtete den See. Das Wasser bewegte sich nicht. Es war die Stillheit eines beobachtenden Wesens. Schließlich siegte Bens beharrliche, von Schlafmangel aufgeriebene Energie. Sie packten knappe Vorräte. Der Marsch um das Ufer herum würde einen Tag dauern, sagte Ben. Seine Karte war handgezeichnet, voller Fragezeichen. Sie brachen im bleichen Licht des frühen Nachmittags auf. Der Dschungel schloss sich hinter ihnen.

Ein unsichtbarer Verfolger hinterlässt Spuren im frischen moosbedeckten Erdreich des Dschungels.

Der Pfad existierte nicht. Wurzeln wie schwarze Seile krochen über ihren Weg. Lianen hingen wie erhängte Schlangen. Die Luft war dick und süßlich vor Fäulnis. Sara blieb stehen, keuchend. Sie zeigte auf eine Vertiefung im moosbedeckten Boden. Ein Abdruck. Zu groß für einen menschlichen Schuh, zu unklar für ein Tier. Elias berührte die Kante. Das Moos war zerdrückt, die Erde darunter feucht. Frisch. Sie sprachen nicht weiter. Ihr Marsch wurde zu einer Flucht vor etwas Unsichtbarem. Als die Dämmerung hereinbrach, eine kurze, violette Dämmerung, fanden sie die Lichtung. Nicht am Ufer. Hundert Meter im Landesinneren, in einem Ring verkohlter Baumstümpfe.

Ein vergessener Pfahl und das Symbol eines nie existierten Staates in der kreisrunden Lichtung.

In der Mitte der Lichtung ragte ein Pfahl aus Eisenrost. An ihm hing ein Fetzen Stoff. Er bewegte sich nicht in der windstillen Luft. Der Stoff war ein mattes Blau, gebleicht von der Sonne, zerrissen von den Jahren. Auf ihm war ein Symbol: ein simpler, gelber Kreis, umgeben von sieben strahlenförmigen Dreiecken. Keine Nationalflagge der Welt trug dieses Zeichen. Ben trat näher, berührte den groben Stoff. „Das ist alt“, murmelte er. „Jahrzehnte.“ Sara blieb am Rand. „Was bedeutet es?“ Elias studierte den Pfahl. Er war nicht einfach in den Boden gerammt. Sein Fundament war ein Haufen loser Steine, überwachsen von einer schleimigen, violetten Pilzkruste. Jemand hatte ihn hier platziert. Als Marker. Als Warnung. Das nächtliche Signal kam nicht von hier. Sie waren am falschen Ort.

Die Nacht wird zum Labyrinth und das Signal beginnt von zwei Orten zugleich zu rufen.

Die Rückkehr zum Camp war ein Albtraum. Die Nacht holte sie ein. Ihre Taschenlampen schnitten schwache Kegel in die undurchdringliche Schwärze. Jedes Rascheln, jedes Knacken war eine Explosion. Ben stolperte, fiel, rappelte sich fluchend auf. Seine Hand war voller schwarzer Erde. „Wir werden im Kreis gehen“, zischte Sara. Panik, klebrig und real, kroch in Elias’ Kehle hoch. Dann sahen sie durch das Blätterdach einen Lichtschein. Nicht ihr Campfeuer. Das blinkende, weiße Signal. Es kam jetzt aus einer anderen Richtung. Es hatte sich bewegt. Es trieb sie. Elias befahl den Stopp. Sie verbrachten die Nacht im Wurzelwerk eines toten Baumes, abwechselnd wachend, während das Signal unablässig seinen unhörbaren Code in die Dunkelheit sendete. Bens Atem ging pfeifend. Sein Blick war auf das ferne Licht gerichtet, gefangen, hypnotisiert.

Ein leerer Blick kratzt Symbole in den Boden neben einem zweiten Pfahl ohne Flagge.

Ben war bei Tagesanbruch verschwunden. Seine Wasserflasche und eine zerrissene Karte lagen bei der Asche ihres kleinen Feuers. Sara rief seinen Namen, ihre Stimme wurde vom Dschungel verschluckt. Elias fand Spuren. Zuerst klar, dann immer wirrer. Sie führten nicht zum Signalpunkt, sondern tiefer in den Dschungel, hin zum Herzen der Insel. Sie folgten ihnen, getrieben von einer Pflicht, die immer hohler klang. Sie fanden ihn an einem zweiten Pfahl. Dieser trug keine Flagge. Ben saß davor, den Rücken gegen das rostige Eisen gelehnt. Er redete. Ein strömendes, inkohärentes Gemurmel über Linien auf der Karte, über den Äquator als Antenne, über das Signal, das in seinen Knochen vibriere. In seinen Händen hielt er einen Stein. Mit ihm kratzte er langsam, beharrlich, das gelbe Kreis-Symbol in den Boden vor seinen Füßen.

Die Sterne erlöschen im See und zwei Signale fallen in einen einzigen pochenden Rhythmus.

Sara packte Elias’ Arm. Ihre Finger gruben sich in sein Fleisch. „Er ist nicht mehr da. Was auch immer das ist, das ist nicht Ben.“ Sie zog ihn zurück. Elias widerstand nicht. Der Anblick seines Freundes, dieses leeren, raunenden Gesichts, gefror etwas in ihm. Sie flohen zurück zum See, zum Camp, zur geborstenen Hoffnung ihres Bootes. Die Nacht kam. Das Signal blinkte. Jetzt von zwei Positionen zugleich. Das ursprüngliche am Ufer. Und ein neues, schwächeres, aus der Richtung, in der sie Ben zurückgelassen hatten. Es antwortete sich selbst. Sara begann, das Funkgerät auseinanderzunehmen, ihre Hände flink und sicher. „Ich baue einen Sender. Ein Notsignal. Mit der Batterie des Feldcomputers.“ Elias nickte. Er ging zum Ufer, starrte über das schwarze Wasser. Die Spiegelung der Sterne zitterte darin. Dann, für eine Sekunde, erloschen sie. Alle. Als ob etwas Großes, etwas Dunkles direkt unter der Oberfläche vorbeizog. Das Blinken an beiden Ufern wurde synchron. Ein einziger, schlagender Puls. Drei kurz. Zwei lang. Die Stille danach war lauter als jeder Schrei.

Ein phosphoreszierendes Erwachen aus der Tiefe und die Flucht auf das gebrechliche Aluminiumboot.

Saras improvisierter Sender funktionierte. Ein schwaches, klagendes Piepen, das in den Äther stieg. Sie umarmten sich, ein kurzer, verzweifelter Moment stumpfer Hoffnung. Dann explodierte das Licht. Nicht am Himmel. Im See. Ein gleißendes, grünliches Leuchten, das von der Tiefe aufstieg und das gesamte Gewässer in ein gespenstisches Aquarium verwandelte. Sie sahen Formen. Langgestreckte, schattenhafte Umrisse, die sich langsam, träge im phosphoreszierenden Wasser drehten. Es war kein Tier. Es war etwas mit geraden Linien und harten Kanten. Etwas Gemachtes. Das Licht erlosch. Die Dunkelheit, die folgte, war blind. Das Blinken der Signale war verschwunden. Aus der Richtung des Dschungels hörten sie Schritte. Schwer, schleppend, sich nähernd. Sara griff nach Elias’ Hand. Ihre war eiskalt. Sie zog ihn zum Boot. „Wir müssen aufs Wasser. Jetzt.“

Eine Flagge weht im windstillen Nirgendwo und eine fremde Stimme verkündet die Besetzung.

Sie stießen das beschädigte Aluminiumboot vom Ufer. Es schwamm tief, nahm Wasser. Sie paddelten mit den Händen, hinaus in die tiefe Schwärze des Sees. Die Sterne tauchten wieder auf. Vom Uferlinien her drang ein Geräusch zu ihnen. Ein metallisches Schaben. Dann ein Rauschen, als ob Stoff im Wind schlüge. Elias drehte sich um. Gegen das schwache Sternenlicht sah er die Silhouette des Flaggenmastes am Ufer. Etwas hing nun daran. Nicht ein Fetzen. Eine volle, ausgebreitete Flagge. Sie wehte in einer nicht existierenden Brise, das gelbe Kreis-Symbol ein schwaches, pulsierendes Leuchten in der Nacht. Die Schritte am Ufer hörten auf. Eine Stimme ertönte. Es war Bens Stimme, aber von einer monotonen, fremden Gleichmäßigkeit. „Das Signal ist empfangen“, rief sie über das Wasser. „Der Posten ist besetzt.“ Dann nur noch das leise Plätschern des Wassers gegen das Aluminium. Sie trieben. Das Ufer war nur noch ein dunkler Strich. Das letzte, was Elias sah, bevor die Müdigkeit ihn überwältigte, war ein schwacher, grüner Schein, tief, tief unter ihrem Boot. Er bewegte sich. Er stieg.

Das offizielle Protokoll spricht von einem Unglück und die Insel bewahrt ihr zweifaches Geheimnis.

Die Suchmannschaft fand eine Woche später das leere, auf Grund gelaufene Boot. Keine persönlichen Gegenstände. Keine Spur der drei Wissenschaftler. Im offiziellen Bericht steht: Verunglückt auf einer Forschungsfahrt. Vermutlich ertrunken. Die Insel ist wieder leer. Doch manchmal, an klaren Nächten, wenn der Äquatorwind still steht, behaupten Satelliten, ein ungewöhnliches Wärmesignal von der Insel zu erfassen. Zwei punktförmige Quellen. Und ein schwaches, blinkendes Licht, das von keiner bekannten Schiffs- oder Flugroute stammt. Es sendet ein Muster. Drei kurz. Zwei lang. Es wartet auf Antwort. Es hält Wache.


Mit herzlichem Dank, dem Echo des synchronen Blinkens und dem Geschmack von Rost auf der Zunge,
Ihr letzter Funker der verschollenen Expedition und Wächter verlorener Posten.

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*Der geneigte Leser möge es der geisterhaften Natur des Erzählten zugutehalten, dass wir die genauen geografischen Koordinaten der Insel, die technischen Spezifikationen des blinkenden Signals oder die offizielle Klassifizierung der gesichteten Unterwasserphänomene diskret verschweigen. Einige Geheimnisse sind wie Pfähle in verlassener Erde, sie tragen besser ihr rostiges Schweigen, als in den falschen Akten zu landen.

Quellenangaben:
Inspiriert von dem beunruhigenden Moment, als ein leerer Fleck auf der Karte zurückblinzelt.
GEO: Artikel über die Psychologie und Realität des Lebens auf einsamen Inseln
Spektrum der Wissenschaft: Wie Isolation und Einsamkeit die Wahrnehmung verändern
NDR: Dokumentation über geheimnisvolle und verlassene Inseln weltweit
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Finstre Pläne der Räuberbande

Wir also vorwärts und auf den Fußspitzen weiter geschlichen, den kleinen Weg hinunter, der unter den Bäumen hin nach der Rückseite des Gartens führt, mußten aber den Kopf gewaltig bücken, daß uns die Zweige nicht kitzelten. Gerade als wir an der Küchenthüre vorüber wollen, muß ich natürlich über eine Wurzel stolpern und hinfallen, wodurch ein kleines Geräusch entsteht. Jetzt heißt's still liegen und den Atem anhalten! Miß Watsons Bürger Jim saß an der Thüre, wir konnten ihn ganz gut sehen, weil das Licht gerade hinter ihm stand. Er steht auf, streckt den Kopf heraus, horcht eine Minute lang und sagt dann: Wer's da? Längere Zeit anhaltender hoher Luftdruck, der der Sonnenbestrahlung genügend Zeit zur Erwärmung der Erdoberfläche läßt, hat frühzeitige oder doch wenigstens normale Ankunftsdaten im Gefolge. Auch Depressionen im nordwestlichen Teile Europas mit gleichzeitigem Hochdruck im Südosten sind von ähnlicher Wirkung, während Depressionen im Südosten mit gleichzeitigem Hochdruck im Nordwesten Verzögerungen des Frühlingszuges hervorrufen. Im ganzen ist Hegyfoky sehr geneigt, die Wärme als den eigentlichen entscheidenden Witterungsfaktor beim Vogelzug anzusehen, und hier begegnet er sich wieder mit den schon 1855 ausgesprochenen Anschauungen des großen russischen Forschers. Nun lebte damals in derselben Gegend ein christlicher Ritter, genannt Hubertus, den man späterhin unter die Heiligen versetzt hat. Diesen verdroß das höllische Spiel des Teufels sehr, und er beschloß, demselben ein Ende zu machen. Da er nun selbst ein gar eifriger Nimrod war und daher alle Jagdstücklein wohl kannte, so machte er sich einmal am Tage Aegidi auf den Weg nach der Luchsenburg, nachdem er sich durch Fasten und Beten gestärkt und mit heiligem Weihwasser besprengt hatte. Als er nun von weitem die höllische Jagd heranlärmen hörte, lehnte er sich an einen alten Baum und sprach den Jagdsegen unter Schlagen des Kreuzes. Von diesem Augenblicke an war es mit dem Jagdvergnügen des Teufels aus, kein Hund stellte mehr einen Edelhirsch oder packte ein Wildschwein. […] Mehr lesen >>>


Venedig – Sehenswürdigkeiten – Piazza San Marco – Basilica di San Marco

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