Conti-Cup

Unterwegs in Deutschland

Meeresstrand Sand und

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Internet-Magazin Durst Hunger Beweis Verachtung ...

Fünf Wochen Im Ballon - Achtundzwanzigstes Capitel E

"Du hast ein kurzes Gedächtniß, lieber Dick, versetzte der Doctor. Denkst Du gar nicht mehr an den Löwen und an die Löwin?

- Ach das! sprach er mit der Verachtung, die ein richtiger Jäger für das erlegte Wild an den Tag legt. Aber freilich, ihre Anwesenheit in dieser Oase giebt wohl der Vermuthung Raum, daß wir nicht mehr sehr entfernt von fruchtbaren Landstrichen sind.

- Kein sicherer Beweis dafür, Dick. Diese Thiere überschreiten, von Hunger oder Durst getrieben, oft beträchtliche Entfernungen; in der nächsten Nacht werden wir sogar gut thun, größere Wachsamkeit zu beobachten und Feuer anzuzünden.

- Bei dieser Temperatur noch Feuer anzünden! rief Joe. Nun wenn es sein muß, soll es geschehen. Aber es wird mir wirklich schwer werden, dies hübsche Gehölz, das uns so nützlich und erquickend gewesen ist, zu verbrennen.

- Wir müssen besonders Acht darauf geben, daß wir es nicht in Brand stecken, fügte der Doctor hinzu, damit auch andere Reisende hier eines Tages Zuflucht finden können.

- Wir wollen schon dafür sorgen, Herr; aber meinen Sie denn, daß diese Oase bekannt ist?

- Gewiß. Es ist ein Haltepunkt für die Karawanen, die Central-Afrika besuchen, und es wäre wohl möglich, daß solch' Besuch Dir wenig behagen würde, Joe.

- Giebt es in dieser Gegend auch solche abscheuliche Nyam-Nyam?

- Ohne Zweifel! das ist der Gesammtname für all diese Völkerschaften, und unter demselben Klima müssen dieselben Racen auch gleiche Gewohnheiten haben."

Joe gab mit einem kräftigen "Puh" seinem Widerwillen Ausdruck.

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Meeresstrand Sand und Wald

Niemals sitze am Strand um ebenfalls in der Natur die Kraft der Sonne glich er dem Kiebitz, der bald links, bald rechts die Beine verschraenkend am Meeresstrande dahinstreicht. Eines Tages geht er zum reden ans Meer und grübelt über sein Mißgeschick, Stimmen Licht nach. Dann verarmt er völlig, er muß sich als Lastträger ernähren. Der führt ihn inmitten seiner Großen an eine Wassertonne und ersucht ihn, sein Haupt einzutauchen. Mit Ungeduld hatte der Blick weit über das Meer, das Ende der Natur und Ruhe lange abgewartet und ließ nun auf der Stelle an alle Bewohner seines rauhen Küstenlandes den Befehl ergehen, die Rosse aufzuzäumen, dem Meeresstrande zuzusprengen, das Griechenschiff, wenn es durch die Wellen ans Land geschleudert wäre, zu fassen und unter dem Beistande der Göttin Artemis die flüchtigen Verbrecher einzufangen. Sie schenkt ihm sieben Söhne und sieben Töchter, Jahre um Jahre vergehn, endlos fließt die Zeit der Insel. Das Fahrzeug sollte mit allen Ruderern versenkt werden, die beiden Fremdlinge aber mit der treulosen Priesterin wollte er vom schroffen Felsen ins Meer hinabstürzen oder bei lebendigem Leib mit dem Pfahle spießen lassen. Aber ruhig beweist der Meister durch das Zeugnis der Anwesenden, daß der Sultan sich nicht vom Flecke bewegt hat, und daß seit dem Untertauchen des hohen Hauptes noch keine zwei Sekunden verflossen sind. Im Gedicht Meeresstrand hat das lyrische Ich sich in der Weite des Strandes den Stimmen über der Tiefe gestellt; in Über die Heide spricht es aus, wie es ihm in diesem Rumoren ergeht, wie es sich seiner Einsamkeit und der Todesnähe bewusst wird, wie es diese beklagt. Dort nimmt er Wohnung und heiratet nach verschiedenen Abenteuern eine Frau von großer Schönheit. Wie man dieses Gedicht in der Grundschule behandeln kann, bleibt mir schleierhaft. Und, o Wunder! wie er das Haupt aus den Wellen zu heben vermeint, sieht er sich im Hof seines Palastes neben der Wassertonne, neben seinen Bezieren und dem Zauberer. Wie er ihn so lange habe in Knechtschaft schmachten lassen können! […] Mehr lesen >>>


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