Conti-Cup

Unterwegs in Deutschland

Herbststurm wie Feuer

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Priesnitz-Katarakt -

Ziel des kurzen Spaziergangs von der S-Bahn-Station Elbflorenz Klotzsche ist der Priesnitz-Wasserfall bei der westlichen Dresdner Heide. Man sollte […] Mehr lesen

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Eisenbahnlinien

Durch ein mit der Schweiz abgeschlossenes Übereinkommen wurden die beiderseitigen Staatsangehörigen von den Handelspatentgebühren befreit. Die […] Mehr lesen

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Web Work Wilde Boabab Reptilien Zweige ...

Fünf Wochen im Ballon - Einundzwanzigstes Capitel D

Wirklich hatten Wilde den Boabab erklettert; sie tauchten von allen Seiten auf, sich wie Reptilien auf den Zweigen hinschlängelnd und langsam, aber sicher emporklimmend; nunmehr verriethen sie ihre Gegenwart durch die Ausdünstung ihrer Körper, die sie mit einem übelriechenden Fett eingerieben hatten.

Bald zeigten sich zwei Neger den Blicken Kennedy's und Joe's, in ziemlich gleicher Höhe mit dem von ihnen besetzten Aste.

"Achtung! commandirte Kennedy. Feuer!"

Der doppelte Schuß erkrachte wie ein Donnerschlag und erlosch inmitten eines Wehgeschreis. In wenigen Augenblicken war die ganze Horde verschwunden.

Aber durch all' das Geheul war ein seltsamer, unerwarteter, unerklärlicher Schrei gedrungen; eine menschliche Stimme hatte deutlich in französischer Sprache die Worte gerufen: "Zu Hilfe! zu Hilfe!"

Kennedy und Joe stiegen höchlichst erstaunt, so schnell wie möglich in die Gondel.

"Habt Ihr gehört? fragte der Doctor.

- Natürlich! Einen angstvollen Schrei: Zu Hilfe! zu Hilfe!

- Ein Franzose in den Händen dieser Barbaren!

- Ein Reisender!

- Vielleicht ein Missionar!

- Der Unglückliche, rief der Jäger, man mordet ihn, martert ihn aller Wahrscheinlichkeit nach."

Der Doctor suchte vergebens seine innere Bewegung zu verbergen.

"Wir können nicht daran zweifeln, sagte er. Ein unglücklicher Franzose ist diesen Wilden in die Hände gefallen. Aber wir werden uns nicht von dieser Stelle entfernen, ohne Alles, was in unseren Kräften steht, zu seiner Rettung gethan zu haben. Unsere Flintenschüsse haben ihm eine unverhoffte Hilfe, eine Dazwischenkunft der Vorsehung in Aussicht gestellt; wir werden ihm diesen letzten Hoffnungsstrahl nicht untergehen lassen. Denkt Ihr ebenso?

- Natürlich, Samuel, und wir harren Deiner Befehle.

- Dann wollen wir unsern Plan machen und den Franzosen mit Tagesanbruch zu entführen suchen.

- Aber wie sollen wir diese nichtswürdigen Neger beseitigen? fragte Kennedy.

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Herbststurm wie Feuer und Sünde

Umsonst! umsonst nun Kampf und Beben: du hast gewußt, was dir gefrommt . . . . ein Blütenopfer war dein Leben, neige dein Haupt - der Herbststurm kommt! Auf meinen Lippen brennt dein Kuß, er brennt wie Feuer und Sünde, er brennt wie himmlischer Hochgenuß und macht mich zum schwachen Kinde. Warum ist es im Herbst so oft neblig? Als der Holzfrachter Pallas im Herbst 1998 an der Nordseeküste vor Amrum strandete, starben 16 000 Seevögel. Zur folgenschwersten Ölkatastrophe in Europa kam es im März 1978, als der Supertanker Amoco Cadiz an der französischen Atlantikküste nördlich von Brest auf Grund lief. Im Sturm zerbrach der Koloss, und mehr als 223 000 Tonnen leichtes Rohöl verpesteten Strände und Felsen der Bretagne auf einer Länge von 360 Kilometern. Wochenlang schaufelten tausende Freiwillige und Soldaten das Öl in Plastiktüten und schrubbten verschmierte Felsen. In einem Ölteppich von der Größe des Saarlands starben Vögel, Fische und Muscheln. Die Austernbänke wurden für Jahre zerstört, der Tourismus zunächst schwer beeinträchtigt. Günstige Strömungen, hohe Wellen und die vielen Freiwilligen verhinderten ein Desaster. Schon 1979 lockte die Bretagne wieder Urlauber an saubere Strände, doch nach Schätzungen von Experten lagen ein Jahr nach dem Unglück noch immer 40 000 Tonnen Öl auf dem Meeresgrund. Um das empfindliche Ökosystem an der Südküste des US-Bundesstaates Alaska für Jahre nachhaltig zu schädigen, reichten im März 1989 knapp 40 000 Tonnen Rohöl aus dem verunglückten Tanker Exxon Valdez. Im Prince-William-Sund kam es damals zur bislang größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. 2400 Kilometer Küste wurden verunreinigt. Hunderttausende Seevögel starben, auch Otter, Robben und Grauwale verendeten. Trotz aufwendiger Reinigungsarbeiten hat sich das Gebiet nur oberflächlich erholt und sattsam dargethan, daß dergleichen Sünder rechte Sclaven und Leibeigne des Satans seyen, wodurch diesem endlich das Gemüth erweicht worden, daß er anfangs tiefherzig geseufzet, nachmals die heißen Zäher aus den Augen vergossen, deren ein einiger auf die große Kette gefallen, solche alsobalden zersprengt, und folgsam den Satan in die Flucht gejagt.. Die niedrigen Temperaturen verzögern den biologischen Abbau des Öls. Vor allem in den Uferzonen lagern noch immer Reste der schwarzen Pest. Viele Tierarten leiden bis heute unter der Katastrophe. […] Mehr lesen >>>


Priesnitz-Katarakt - Dresdner Heide - Dresden Klotzsche

Ziel des kurzen Spaziergangs von der S-Bahn-Station Elbflorenz Klotzsche ist der Priesnitz-Wasserfall bei der westlichen Dresdner Heide. Man sollte die Erwartungen absolut nicht zu hoch schrauben, wenn man Wasserfälle in der sächsischen Schweiz oder gar den Alpen persönlich kennt. Gleichwohl ist der eher kleine Katarakt mit kärglicher Fallhöhe harmonisch anzuschauen. Die Wege wurden trefflich ausgeschildert, so dass man bereits nach wenigen Minuten am Priesnitz-Wasserfall eintrifft. Von da führen einige Stufen nach oben zur Ludens Ruh, einer romantisch gelegenen Wanderhütte, an der jeder mit aller Muße ausspannen kann. Bedauerlicherweise wird hier kein bisschen Rücksichtnahme auf mutter Natur genommen, so dass aus dem Hausfenster geworfener Müll, nunmehr hinter der Häuschen vermodert. Den Weg nach wie vor entlang der Priesnitz ist das Gurgeln des Flüsschens steter Wegbegleiter bis zur Melzerquelle. Daher weiter, vorüber am Kletterwald Dresdner Heide die gelbgepunktete Markierung an der Priesnitz entlang. Es ist schon ein tolles Gefühl bei ca. 0 Grad draußen umher zu baden, bis zum Hals ist es schön warm sowie auf das Haupt schweben die dicken Schneeflocken. Bei 2 kurzen Wasserfällen kann man auch den Das Haupt erwärmen zu lassen. Und an ebenso wie für sich hoffte ich jedes Mal, dass mehr lag, als nötig war. Es gibt noch ein Therapiebecken ebenso wie ein Schwimmbecken für Patienten des Hauses. Die Eigentümlichkeit der Anlage stellt ein Außenbecken mit 32 Grad Wassertemperatur, welches jeder anhand eine Schiffshebewerks findet. Eine Heißluftbad gehört ebenfalls zu der Badelandschaft, muss aber speziell bezahlt sein. Aber vermochten das tatsächlich nur am Tau befinden? Über ein Jahr nahm sich der Potentat eine andere Ehegattin. Mein Feldherr aber hat weder einen großen noch kleinen Triumph wegen dieses Sieges gehalten. Beste Einträge zu Euch sowie Reisebericht und Reisen neben Christstollen, Lebkuchen und anderen weihnachtlichen Köstlichkeiten werden auch Bratwürste, Crêpes, geröstete Kastanien oder auch Dampfnudeln angeboten und finden reisenden Absatz. Die Getränke auf dem Striezelmarkt sind überwiegend natürlich Glühwein, Eierpunsch oder heißer Kakao mit Sahne, aber auch Limonade, Cola und Co finden Anklang bei den Besuchern. […] Mehr lesen >>>


Eisenbahnlinien Zwickau-Schwarzenberg und Chemnitz-Zwickau-Gößnitz

Durch ein mit der Schweiz abgeschlossenes Übereinkommen wurden die beiderseitigen Staatsangehörigen von den Handelspatentgebühren befreit. Die Stellung der Deutschkatholischen Gemeinden gab zu mehrfachen Verhandlungen Anlaß, welche aber zu keinem Abschluß kamen. Die Eisenbahnlinien Zwickau-Schwarzenberg und Chemnitz-Zwickau-Gößnitz wurden eröffnet; damit trat zugleich eine neue Organisation der Staatseisenbahnd irectorialbehörden ins Leben, indem für die östlichen Staatsbahnen in Dresden, für die westlichen in Leipzig eine selbständige Direction eingerichtet wurde. Unter dem Eindruck der politischen Wirren litten Verkehr und Industrie vielfach; doch dehnte sich die Steinkohlenproduction immer bedeutender aus und in dem ganzen sogenannten Erzgebirgischen Kohlenbecken, dem Gebiete zwischen Zwickau, Würschnitz, Chemnitz und Hohenstein und nördlich von Zwickau im Muldenthale hinab, wurden neue Schächte erschlossen. Auf einer unbedeutenden Station zwischen Pisa und Rom, an der Eisenbahnstrecke, die durch die gemiedenen Maremmen führt, lebte ein gewisser Antonio Varga als Amtsvorstand. Er hatte keinen Freund, an allen Männern stieß ihn die Genügsamkeit und Ergebenheit ab; keine Geliebte, da ihm die Mädchen aus dem Volk durch Tracht und Wesen verächtlich waren und er sich in den verwegensten Träumen gefiel, in denen er nur mit Gräfinnen und Herzoginnen, und zwar in einer grausamen, kalten und stolzen Weise verkehrte. Ob es nun die Säle des Vatikans oder die königlichen Gärten oder die nächtlich erleuchteten Fenster eines Palastes am Corso oder die Ringe an der Hand einer schönen Frau oder die Orden auf der Rockbrust eines Generals waren, stets empfand er beim Anblick von Dingen, die an Macht, Herrschaft und Reichtum erinnerten, den Groll eines Menschen, der um den rechtmäßigen Genuß seines Eigentums betrogen wird. Er hatte die Manie, bunte Stoffe, Hutbänder, Photographieen von Leuten der großen Gesellschaft, ferner Visitenkarten mit erlauchten Namen, Spitzenreste, Stiche aus Modenblättern und einzelne Handschuhe, die er vor einem Ballsaal oder einem Bazar aufgelesen, zu sammeln, und durch diese Schwäche verwandelte er das billige Mietszimmer, das er bewohnte, in eine Schaubude, einen Triumph der Abgeschmacktheit. […] Mehr lesen >>>


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