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Das Perlhuhn

Das Perlhuhn zählt: eins, zwei, drei, vier, was zählt es wohl, das gute Tier, dort unter den dunklen Erlen? Es zählt, von Wissensdrang gejückt, […] Mehr lesen

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Internet-Magazin Meilen Afrika Reisende Dorf ...

Das Dorf am Ende der Meilen im Innern Afrikas

Der Weg beginnt.

Es war ein Tag wie jeder andere, doch etwas an der Luft fühlte sich anders an. Die Sonne stand tief, und die Schatten waren lang, als ob sie selbst nach etwas suchten. Er hatte den Namen des Ortes nie gehört, doch er wusste, dass es existierte. Es lag irgendwo in Afrika, hinter den großen Städten, jenseits der Karten, die man ihm gegeben hatte. Er trug einen Rucksack, eine Wasserflasche, und die Erinnerung an Dinge, die er nicht mehr verstand. Die Reise begann mit einem Schritt, und dann noch einem. Die Meilen zählten sich nicht, aber sie gingen voran. Die Straße war schmal, die Landschaft trocken, doch er spürte, dass er auf dem richtigen Weg war.

Das Land spricht.

Die Erde roch nach Staub und Salz. Ein Geruch, den er kannte, aber nicht aus der Stadt. Hier war alles anders. Die Bäume standen dichter, die Vögel sangen in einer Sprache, die er nicht verstand. Er hörte das Geräusch von Hufen, das Knarren von Holz, das Flüstern des Windes. Es war, als würde das Land selbst sprechen. Er blieb stehen, atmete tief ein, und für einen Moment fühlte er sich, als wäre er Teil davon. Doch dann hörte er das Lachen. Es kam von weit weg, von einem Ort, den er nicht sah. Er folgte dem Klang, ohne zu wissen, wohin er ging. Die Meilen zählten sich nicht, doch sie führten ihn weiter.

Der Mann im Schatten.

Er traf ihn an einem Abend, als die Sonne unterging und die Welt in goldene Farben getaucht wurde. Der Mann stand neben einem Feuer, seine Haut dunkel, sein Blick scharf, als wisse er mehr, als er sagen wollte. „Du suchst das Dorf“, sagte er, ohne ihn anzusehen. „Es ist nicht leicht zu finden.“ Er nickte, ohne zu fragen, wer er war oder woher er kam. Der Mann reichte ihm einen Becher mit Wasser, und er trank. Es war kalt, aber es tat gut. „Es liegt außerhalb der Wege, die du kennst“, sagte der Mann. „Aber es wartet auf dich.“ Er wusste nicht, ob er glauben sollte, doch er wusste, dass er nicht umkehren würde.

Die Spuren der Zeit.

Die Nacht war still, nur das Knacken des Feuers und das leise Schnarchen des Mannes brachen die Stille. Er lag auf dem Boden, starrte in den Himmel, den er nicht kannte. Die Sterne schienen näher, als wären sie Teil seiner Reise. Er dachte an die Meilen, die er bereits gegangen war, an die Dörfer, die er durchquert hatte, an die Menschen, die er getroffen hatte. Doch nichts davon hatte ihn so fühlen lassen wie dieser Moment. Er spürte, dass er nah dran war. Nicht nur physisch, sondern auch innerlich. Die Meilen, die er gemessen hatte, hatten ihn verändert. Und jetzt, in der Stille der Nacht, wusste er, dass er noch nicht am Ziel war.

Das Dorf am Rand der Welt.

Er fand es am Morgen, als die Sonne aufging und die Schatten verschwand. Es lag zwischen zwei Hügeln, umringt von Bäumen, die so alt waren, dass sie fast wie Steine aussahen. Die Häuser waren klein, aus Lehm gebaut, die Dächer aus Palmblättern. Es war kein Ort wie andere, sondern ein Ort, der sich selbst schützte. Die Menschen, die dort lebten, blickten ihn an, als hätten sie ihn schon lange erwartet. Ein Kind rannte zu ihm, lachend, und zeigte ihm einen Pfad, der tiefer in das Dorf führte. Er folgte ihm, ohne zu fragen, was ihn dort erwartete. Die Meilen, die er gegangen war, hatten ihn hierhergeführt. Jetzt war es an der Zeit, zu verstehen, warum.

Die Stimme des Dorfes.

In der Mitte des Dorfes stand ein Baum, größer als alle anderen. Seine Wurzeln griffen tief in die Erde, seine Äste streckten sich in den Himmel. Die Menschen sagten, er sei alt, älter als das Dorf selbst. Sie legten ihre Hände auf seinen Stamm und flüsterten. Er tat es ebenfalls. Und plötzlich hörte er etwas. Eine Stimme, leise, aber klar. Sie sprach nicht in einer Sprache, die er kannte, doch er verstand sie. Es war, als würden die Meilen, die er gegangen war, ihr Echo in diesem Moment finden. Er wusste nicht, was sie sagte, doch er wusste, dass sie ihn ansprach. Die Meilen, die er gemessen hatte, hatten ihn hierhergeführt. Jetzt war es an der Zeit, zu hören, was sie zu sagen hatten.

Die Erinnerungen der Erde.

Er blieb länger, als er gedacht hatte. Die Menschen des Dorfes lehrten ihn, wie man die Erde liebt, wie man die Bäume respektiert, wie man die Zeit nicht misst, sondern lebt. Sie zeigten ihm die alten Geschichten, die in den Steinen geschrieben standen, in den Blättern, in den Tieren, die um sie herum lebten. Er lernte, wie man den Regen spürt, wie man den Wind hört, wie man die Meilen nicht als Zahlen sieht, sondern als Teile eines Ganzen. Die Meilen, die er gegangen war, hatten ihn verändert. Jetzt verstand er, dass sie nicht nur ihn geführt hatten, sondern auch das Dorf. Es war, als wären sie Teil desselben Weges.

Der Abschied.

Als er wieder gehen musste, war es nicht schwer. Die Meilen, die er zurückgelegt hatte, waren nicht mehr nur Meilen, sondern Erinnerungen. Das Dorf hatte ihm etwas gegeben, das er nie wieder vergessen würde. Er blickte noch einmal zurück, als er den Pfad verließ, und wusste, dass er niemals vergessen würde, was er dort gesehen hatte. Die Meilen, die er gemessen hatte, hatten ihn hierhergeführt. Und jetzt, als er sich entfernte, wusste er, dass sie auch ihn zurückbringen würden, wenn der Moment gekommen war.


Mit herzlichen Dank und den besten Wünschen aus einer Welt, in der Meilen mehr bedeuten als nur Zahlen,
Ihr Reisender durch die Dörfer am Rand der Welt und die Erinnerung an das Unbekannte.

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*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht alle Namen und Orte nennen, die im Lauf der Zeiten verschwanden oder verändert wurden, von Kriegen, politischen Umbrüchen bis hin zu den steten Veränderungen der Sprache. Stattdessen möchten wir Sie mitnehmen in eine Welt, in der es nicht um das Wissen von Orten geht, sondern um das Gefühl, sie zu spüren. Um das Dorf, das niemand auf der Karte findet, und um die Meilen, die uns nicht nur dort hin führen, sondern auch verändern.

Quellenangaben:
Inspiriert von einigen unerwarteten Begegnungen, die einiges veränderten.
Afrika erleben – Reisen und Kultur
Marabu – Literatur und Reise
Afrika-Reiseberichte – aktuelle Berichte und Erfahrungen
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Zeppelin mit vierzehn Meilen die Stunde die Führung des Luftschiffes nach Dresden  2006 www.7sky.de

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Das Perlhuhn

Das Perlhuhn zählt: eins, zwei, drei, vier, was zählt es wohl, das gute Tier, dort unter den dunklen Erlen? Es zählt, von Wissensdrang gejückt, die es sowohl wie uns entzückt: die Anzahl seiner Perlen. Befragt man Einheimische, was sie an ihrem Festland am meisten wollen, kommt die farbige Bandbreite gemeinsam. Mehr noch als diese dramatischen Productionen bewegten seine Zeitgenossen die Todtenkränze, die schnell hinter einander ein Paar Auflagen erlebten und mit viel poetischem Tact, wenn auch nicht immer in vollem Glanz reinster Poesie, die Helden alter und neuer Zeit feiern. Derowegen dann die Leut der gänzlichen Forcht waren, daß wiederum ein allgemeiner Sündfluß den ganzen Erdboden werde überschwemmen. Peters Kirche fahren können. Unter anderen hat man gesehen einen Drachen in der Größe eines dicken Baums mitten durch die Stadt schwimmen, dem eine große Menge der Attern und Schlangen gefolget. Die Magier kamen, doch keiner verstand Zu deuten die Flammenschrift an der Wand. Belsatzar ward aber in selbiger Nacht Von seinen Knechten umgebracht. Erst als es praktisch komplett Dunkel ist mache ich mich im Schein des Mondlichtes auf den Abstieg. Nur an wenigen steilen Stellen nehme ich meine Taschenlampe zur Hilfe. Erst weit nach Mitternacht liege ich im Schlafsack. Zeit zum Schlafen bleibt kaum denn ich habe mir fest vorgenommen das gleiche Schauspiel mit den sich wechselnden Lichtstimmungen noch einmal zu erleben. Dieses Klangspektrum konnten die Spielleute bei den letzten Gemeinschaftskonzerten mit verschiedenen Spielmannszügen unter Beweis stellen, wie zum Beispiel beim Jugiläumskonzert 10 Jahre Spielmanns- und Fanfarenzüge im Frühjahr 1997 in der Lauinger Stadthalle. […] Mehr lesen >>>


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